Der Lüner SV mußte gegen Windmühlen kämpfen. Nur 1:1 gegen den FC Iserlohn.

Foto: Bettina Südmeyer-Media Team

Mit einem Unentschieden endete das Duell der beiden Traditionsvereine. Im Kampf um den Klassenerhalt war der Lüner SV dabei nahe an einem Dreier.

Dass die Not nach den zwei am Ende verschenkten Punkten für die Rot-Weißen nicht noch größer wurde, verdanken sie der Konkurrenz.

Schlusslicht Hassel, jetzt elf Punkte, verlor bei Spitzenreiter Finnentrop 0:2. Sodingen (11) als Sechszehnter auf dem zweiten Abstiegsplatz, hatte spielfrei, Aufsteiger Gerlingen (13), auf dem ersten  Abstiegsrang, verlor gegen Sinsen (22) mit 1:2 und Wickede(13) gegen Hordel 2:4.

Weiter spielten Erkenschwick gegen Wiemelhausen 0:1, Wanne gegen Brünninghausen 1:1, Hohenlimburg gegen Neheim 4:1 und Lennestadt gegen Schüren 6:2.

„Für mich hat Iserlohn 1:1 gewonnen, wir haben 1:1 verloren!“ zog LSV-Trainer Christian Hampel seine Bilanz . „Insgesamt war Lünen überlegen!“ sah es dessen Gegenüber, Mario Plechaty. Letzterer war die letzten sechs Jahre Trainer beim LSV, Hampel die gleiche  Zeit Coach in Iserlohn.

Plechaty: „Das war heute schon etwas komisch, wo man so lange hier gewesen ist.“ Der Iserlohner Übungsleiter sprach auch etwas an, worüber sich besonders die zahlreichen LSV-Fans auf der Tribüne ärgerten. „Es gab viele Fouls auf beiden Seiten, die auch anders hätten entschieden werden können!“

Lünen fand nach einer schläfrigen ersten Viertelstunde und Umstellung von einer auf zwei Spitzen besser ins Spiel. Schon zur Pause wäre ein 1:0, sogar ein 2:0 verdient gewesen.

Als nach Wiederanpfiff Iserlohn besser mitspielte, fiel das 1:0 für den Gastgeber. Jan Bröckers foulte übermotiviert Nikolas Friedberg im Strafraum. Milan Sekulic versenkte den Elfer sicher.

Wie aus dem Nichts fiel der Ausgleich. Die Hintermannschaft um Kapitän Matthias Drees legte den Sauerländern vor. Diese bedankten sich mit dem Ausgleich.

Es entwickelte sich, so sahen es beide Trainer, ein offener Schlagabtausch, den beide schadlos überstanden. Will der LSV Sonntag (8. 3.) beim Vierten DJK Hordel schadlos bleiben, muss er sich steigern. Dass die unten stehende Konkurrenz weiter verliert, der LSV so zumindest den ersten Nichtabstiegsplatz hält, ist reine Spekulation. Auch wenn für Plechaty auch noch Erkenschwick und Schüren unten rein rutschen könnten.

„Lünen und Iserlohn werden aber weiter in der Westfalenliga spielen,“  zeigte sich Plechaty zuversichtlich.

LSV: Michel Josch - Gianluca Reis, Matthias Drees, Sascha Ernst, Milan Sekulic (89. Meris Memic) , Daniel Mikuljanac, Phil Rosenkranz, Noel Lahr, Nikolas Friedberg (78. Matthias Göke), Talha Temur, Dominik Deppe - Trainer: Christian Hampel

FCI: Alexander Schmale -Davut Denizci, Jan Bröckers, Anjo Wilmanns, Kevin Meckel, Lukas Lenz (76. Hikmet Komar), Ufuk Ekincier, Ralf Schneider, Lucas Abufaiad Mertens, David Vaitkevicius (89. Valentin Wilke), Jan Apolinarski - Trainer : Mario Plechaty

Tore: 1:0) 53.) Sekulic, Foulelfmeter, 1:1 (.) Mertens - Schiedsrichter: Björn Backhaus, Bochum, mit Ralf Stefanski und Cynthias Günther

Text: Bernd Janning

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