++ Debakel für die Lüner Löwen ++

 

Ratlosikeit bei Coach Axel Schmeing (l.) und Co Karim Bouasker: Was tun? (Foto Nico Ebmeier)

Debakel für den Lüner SV

Will der Lüner SV heute der Reserve des Drittligisten SC Verl ein Beinchen stellen, sind alle Kräfte, vor allem aber ein kluges  Konzept und ein klarer Kopf aller Spieler um Coach Axel Schmeing von Nöten. In dieser Hinsicht hat der LSV durchaus noch Luft nach oben.  Der Landesliga  Aufsteiger Verl II,  hat derzeit einen guten Lauf und tritt nach dem Sieg gegen Mesum mit breiter Brust auf. Die Schwarz-Weißen um Trainer Przemylaw Czapp  befinden sich aktuell durchaus in einer  passable Form, haben bisher 15 Punkte eingesammelt und rangieren derzeit im Mittelfeld auf dem siebten Platz. Magere vier Pünktchen trennen uns am heutigen Spieltag von diesem Verfolger. Auch wenn unsere Löwen am vergangenen Spieltag eine klare Führung aus der Hand gegeben haben, macht unsere Offensive dennoch auch für diese Begegnung Mut. Statistisch gesehen treffen unsere Torgaranten in jedem Spiel mindestens zweimal.  Trotzdem sind wir als Sieger nicht auszumachen, denn wir treffen auf ein eingespieltes Team, das seine positive Serie fortsetzen möchte.

Referee Nils Hasse pfeift das Spiel an.

Der Hausherr zeigt von Anfang eine breite Brust. Lünen findet kaum zum Spiel. Ist dem Team die Anfahrt nach Ostwestfalen nicht bekommen. Fast könnte man das meinen. Unser Team kommt einfach nicht aus den Puschen. So bleibt das Lüner Gehäuse nicht lange jungfräulich. Bereits in der zehnten Minute klingelt es zum ersten Mal.  Unsere Mannschaft ist geschockt, scheint kopflos, kann nicht antworten. So fällt das 2:0 zwangsläufig (17.). Was ist los, fragt man sich? Es kommt noch schlimmer. Die nächste Katastrophe lässt nicht lange auf sich warten. Tore fallen fast im 10-Minuten-Takt. So steht es in der 26. Minute bereits 3:0 für den Gastgeber. Als auch noch kurz vor der Pause das 4:0 fällt (41.) droht unseren Rot-Weißen eine gewaltige Klatsche, wenn das so weitergeht. Ein letztes Aufbäumen vor der Halbzeit bringt doch noch durch Marcel Reichweion den Anschlusstreffer (43.) Der Halbzeitstand von 4:1 für den SC lässt nichts gutes für die zweite Halbzeit ahnen.

Die zweite Halbzeit ist schnell zusammengefasst. Als unser einzigerTorschütze Reichwein auch noch einen Elfer nicht nutzen kann, ist das Schicksal besigelt. Verl II lässt nichts anbrennen, macht fleißig weiter, spielt uns schwindelig und schießt Tore wie am Fließband (64./81./82.).Lünen ist gar nicht auf dem Platz findet kein Konzept, keine Lösung. Endergebnis 7:1  ein gebrauchter Tag für die Lüner Löwen. Es mag als kleine Entschuldigung dienen. Verl II hat sich für diese Begnung nachtürlich mit Spielerpersonal aus der Drittligamannschaft bedient, was durchaus legitim ist. Da wird der Klassenunterschied schon deutlich. Dennoch sei zur Lüner Einstellung gesagt, man kann doch auch in so einem Spiel nicht vergessen, was und wofür man trainiert hat. An eine derartige Klatsche können sich auch die engsten Fans kaum erinnern. .

Der LSV rutscht damit auf den fünften Tabellenplatz und verliert immer mehr Boden auf die Spitze der Liga. Nottuln und Mesum ziehen vorbei. Am kommenden Sonntag heißt der Gegner SV Rot-Weiß Deuten, der aktuell einen Abstiegsplatz belegt. Gelingt auf heimischen Rasen eine Wiedergutmachung? Wäre dringend nötig.

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