++Anti-Mobbing-Camp beim LSV mit Carsten Stahl ++

 

Anti-Mobbing- Camp beim LSV mit Carsten Stahl

Das war beste Werbung für die Stadt Lünen und den Lüner SV Fußball e.V, mit dabei die Polizei, Streetworker und allen voran Carsten Stahl aus Berlin, TV-Serien-Schauspieler, Kampfsportler, Gewalt-Präventionsberater und Buchautor. Zu diesem Thementag in Sachen  Anti-Mobbing eingeladen hatten die Jugend-Fußballer des Lüner SV in das Stadion Kampfbahn Schwansbell. Unter dem Motto „Lünen setzt ein Zeichen, Stopp Mobbing", ging es an diesem Tag um  Respekt, Mut und Toleranz, statt Mobbing, Gewalt und Vorurteile“.Mit einem Mixed aus Information, Sport und Musik wurden Eltern, Erzieher, Kinder und Jugendliche auf die Problematik aufmerksam gemacht.

Gleich zu Beginn der Veranstaltung setzte der LSV ein weiteres Zeichen. Kinder mit Friedens- und ukrainischen Fähnchen zogen zum Lied von Udo Lindenberg, "Wir ziehen in den Frieden", durch das Stadion.Jakob Kus-Wolfkühler, Streetworker der Stadt Lünen informierte in seinem Redebeitrag über seine tägliche Arbeit und Angeboten zum Thema Mobbing.„Cybercrime, Opferschutz – Kriminalprävention für eine geschützte Jugend“ war das Thema von Kriminalkommissarin Daniela Jankiewitz und ihren Kollegen. Als Einzelkämpfer mit einem eigenen Infostand vertreten war Christian Leiminger aus Münster. Er warb für das Anti-Mobbing-Netz, das in Deutschland, den Niederlanden, Luxemburg und in der Schweiz vertreten ist. Gut informiert war die Welt auf Facebook durch Liveschaltungen vor und während der Sendung.

Gespannt wartete das Publikum auf den "Lautsprecher" in Sachen Stoppt Mobbing, Carsten Stahl. Er erzählte seine Lebensgeschichte, emotionalisierte, polarisierte und machte deutlich: „Kinderschutz geht uns alle an und ist unverhandelbar“, denn Mobbing ist ein gesellschaftliches Problem, dass oft schon im Kindesalter beginnt und oft mit schweren gesundheitlichen Schäden für die Betroffenen endet. Unter die Haut ging der Auftritt von Trans* Mädchen Jess aus Herne das Stahl auf die Bühne holte. In einer beeindruckten Rede erzählte sie ihre Leidensgeschichte, um anderen Mut zu machen.Im Alter von 15 Jahren wurde sie von drei Jungen (12 und 13 Jahre alt) auf einem Friedhof in Herne fast totgetreten, weil sie nicht akzeptieren wollten, dass Jess ein Mädchen ist. Erst seit kurzem ist die heute 16-Jährige aus der fast zweimonatigen Reha zurück, wo sie das Sprechen und Gehen neu lernen musste. 

Trotz der  Hitzeglocke, die mit 35 Grad  wie in einer Freiluftsauna über dem Stadion lag,  blieben fast alle bis zum Ausklang nach 17 Uhr auf ihren Plätzen.Mit im Programm die Lüner Sängerin und „The Voice“-Kandidatin Jo Marie Dominiak, die mit einem BVB Lied den Nachmittag eröffnete, die „NewStyles Brüder“, aufstrebende Rap-Gruppe aus Gießen, Han Arfman, Mitglied des legendären „James Last Revival-Orchestra“, und der Verein „Olympic Taekwondo Lünen mit seiner sportlichen Darbietung. Die Moderation hatte der aus Lünen stammende Michael Jansen. Regie führte LSV-Projektkoordinator, Reinhold Urner.

LSV Maskottchen LIONEL begrüßte mit „Emma“ von Borussia Dortmund die Kinder am Stadioneingang. Das Duo musste sich, wie auch Carsten Stahl Stahl und Co., immer wieder den gerade jungen Besuchern zum Erinnerungsfoto stellen.

Der erfolgreiche Nachmittag stand unter der Schirmherrschaft des LSV-Vorsitzenden Imdat Acar. Torsten Block,Sportlichen Leiter der Jugend und Initiator wurde von zahlreichen ehrenamtlichen Helfern aus Reihen des Vereins bei der Ausführung unterstützt. Noch am frühen Morgen brachte man das Stadion und insbesondere dort die Tribüne auf Vordermann. © Jan- / Gold-/ Ur-

  

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