++ Mesum kalt erwischt ++

Tore-Niclas Burg, erweist sich gegen Mesum als kampfstark und lauffreudig, Schaltstation in der Offensive (Foto Janning)

Mesum eiskalt erwischt

Anpfiff: Der Lüner SV übernimmt vom Anstoß an das Zepter auf dem Platz. Das Spiel ist noch keine zwei Minuten alt, der erste mit Elan vorgetragene Angriff bringt unseren Stürmer Nico Berghorst in eine aussichtsreiche Schussposition, als er im Strafraum umgerissen wird. Der Schiedsrichterin Anna-Lena Weiss bleibt keine andere Wahl. Sie zeigt auf den Punkt. Wilde Diskussionen. Der Gefaulte selbst legt sich den Ball zurecht. Ein trockener Schuss ins obere Toreck, und schon gerät der Tabellensechste in Rückstand. Es heißt 1 : 0 für den Gastgeber. Und es kommt noch schlimmer. Bereits in der fünfte Minute klingelt es zum zweiten Mal im Mesumer Gehäuse. Unser Goalgetter Nico schnürt damit seinen Doppelpack. Das Team von Coach Marcel Langenstroer ist sichtlich geschockt und kommt bei sommerlichen Temperaturen nur schwer ins Spiel. Symptomatisch dafür ist die Szene in der 45. Minute. Unsere Nummer 10, Milan Sekulic, drückt das Leder aus einem Gewühl ins Netz. Es steht 3 : 0. Mit diesem Ergebnis geht es in die Pause.

Die ganz in Weiß spielenden Fußballer aus dem Stadtteil von Rheine wollen sich nicht kampflos in ihr Schicksal ergeben. Sie versuchen mit spielerischen Mitteln, die LSV-Defensive auszuhebeln. Doch kommen sie mit der robusten Art unserer Hintermannschaft nicht zurecht. Zu allem Pech fällt noch ein Eigentor (63.Minute). Nach der  4 : 0 Führung lässt der Lüner SV auch nichts mehr anbrennen.  Dieser Kantersieg tut nach der zehnten Saisonniederlage gegen den Ligaprimus Dellbrücker SC  am vergangenen Spieltag richtig gut.

 Die Rot-Weißen verbleiben auf dem achten Tabellenplatz und sind moralisch für das Heimspiel am kommenden Sonntag, 22.05, 15 Uhr, gegen den Zweiten der Liga, 1. FC Gievenbeck gerüstet. Es wird wohl eine spannende Begegnung werden, da das Team aus dem Münsteraner Stadtteil sich anschickt, in der Relegation um den Aufstieg in die Oberliga ein Wörtchen mitreden zu wollen. Der LSV könnte mit der heutigen Leistung zum Spielverderber werden.

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