++ Kein Rasenballett aber ein Tor-Festival ++

 

Unser Kapitän Matthias, "Matze", Drees höchst persönlich erzielt per Kopf den so wichtigen Ausgleich. Im Hintergrund TW Jan Hennig (Foto Nico Ebmeier)

 

Kein Rasenballett aber ein Tor- Festival 

Wer nach 24 Spieltagen auf dem 15. Tabellenplatz steht, braucht dringend Punkte. So der heutige Gegner, SuS Neuenkirchen, bei dem das Abstiegsgespenst an die Tür klopft. Nur sieben Siege können die Schwarz-Weißen bisher verzeichnen. Das rettende Ufer ist nur drei Punkte entfernt. Es könnte also für den Lüner SV ein heißes Tänzchen werden. Aber die Rot-Weißen haben zuletzt drei Punkte am „Stimberg“ eingefahren und kommen somit langsam in Schwung.Das gilt zunächst auch für dieses Spiel, dass uns am Ende ein richtiges Spektakel beschert.

Es dauert bis zur 20 Minute ehe gleich zwei Großchancen hintereinander nicht verwertet werden. SuS Neuenkirchen überrascht, kämpft aufopfernd und belohnt sich dafür in der 33. Minute mit dem 0:1 Führungstreffer, unglücklicherweise durch ein Eigentor von  Rene Richter. Der LSV wacht nun auf.  Es ist Milan Sekulic, der endlich den Ausgleich erzielt (38.) Anstatt nachzulegen schlagen die Neuenkirchener In der Nachspielzeit der ersten Hälfte erneut zu. Mit 1:2 geht es in die Pause.

Die zweite Hälfte beginnt mit einem Doppelschlag. Zunächst ist  unser Kapitän "Matze" Drees (48.) zur Stelle und markiert den viel umjubelten Ausgleich. Ihm folgt postwendend Lukas Abufaiad Mertens (50.) Plötzich ist das Spiel gedreht. Unsere Löwen führen mit 3:2. In der 61. Minute kommt erneut Milan Sekulic zum Abschluss und baut die Führung auf 4:2 aus.  Schaukelt der LSV das Spiel nach Hause?  Keineswegs. Neuenkirchen gibt nicht auf, agiert mit langen Bällen und bringt unsere Defensive ein ums andere Mal in Bedrängnis. Lohn der kämpferischen Leistung ist der Anschlusstreffer zum 4:3 (75.) Sollte das große Zittern beginnen? Der LSV kommt zwar noch zu guten Torchancen, doch der Ball will nicht ins Netz. Fünf Minuten Nachspielzeit. Das Team um das Trainer Duo, Torsten Schmidt und Tobias Wehmschulte, spielt nun alles oder nichts und löst die Defensive komplett auf. Nach einem Ballverlust in der Vorwärtsbewegung läuft Sebastian Hahne allein auf das Tor zu und versenkt den Ball zum erlösenden 5:3, zugleich die letzte Spielszene (90 +5) Schlusspfiff.

Der LSV klettert auf den neunten Tabellenrang und hat nun 35 Punkte. Am Donnerstag wartet Tabellennachbar SV Borussia Emsdetten auf Axel Schmeing und sein Team. Anstoß ist um 19.30 Walter-Steinkühler-Stadion

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