++ Ein gebrauchter Tag ++

 

 Guter Rat ist teuer, denkt sich sicher auch Cheftrainer Axel Schmeing (Foto Golstein)

Ein gebrauchter Tag

Es ist ein sonniger Sonntagnachmittag. Nur wenige Zuschauer haben sich ins Stadion Schwansbell verirrt.  Heute ist das Kellerkind SC Herford zu Gast. Im Hinspiel gewannen die Löwen mit 2:0. Bei den Ostwestfalen unter Coach Ufuk Basdas läuft es derzeit nicht rund. Die Schwarz-Blauen krebsen am Tabellenende herum, aktuell Platz 16, bei 22 absolvierten Spielen. Der LSV verzeichnet erst 18 Partien und liegt auf Platz 11. Nur ein Sieg zählt heute. Die Zeichen stehen nach dem 3:5 Sieg gegen Grün-Weiß Nottuln nicht schlecht. Doch meistens kommt es anders als man denkt.

Das Spiel ist in der ersten Hälfte ein Kick, der auf Lüner Seite wohl niemanden zufrieden stellen kann. Drei Großchancen für die Rot-Weißen, kein Tor. Vielmehr ein Schock in der 38., Minute. Kapitän „Matze“ Drees muss nach einer Verletzung am Sprunggelenk den Platz verlassen. Für ihn kommt Kevin Mattes in die Mannschaft. Die erste Hälfte ist schon über die Zeit. Noch eine Standdardsituation für die Herforder. Niklas Sewing zirkelt den Ball aus 18 Metern flach rechts an der Mauer vorbei ins Eck. Torwart Jan Hennig rifft eine Mitschuld an diesem Treffer, da die Mauer nicht richtig postiert ist. Auf einmal steht es O: 1 für die Gäste.

In der zweiten Halbzeit ähnliches Bild wie in der ersten Spielhälfte. Lünen will, hat auch Chancen, aber alles bleibt nur Stückwerk. Immer wieder ist bei Strafraumszenen ein Bein des Gegners im Weg. Dabei muss man sagen, der Gegner hat das Spiel nicht schlecht über die Bühne gebracht, immer wieder kleine Nadelstiche gesetzt und Spielunterbrechungen provoziert.

Fazit: Der Lüner SV hat einfach eine große Chance verpasst, sich dem Mittelfeld zu nähern.  Es ist schon eine Schmach, wenn eine durchaus als Favorit gehandelte Mannschaft kläglich gegen einen vermeintlich schwächeren Gegner unterliegt. Coach Axel Schmeing ist in dieser Situation nicht zu beneiden. Es gilt etliches aufzuarbeiten. Zeit bleibt nicht viel. Am kommenden  Sonntag wartet mit dem VfL Theesen auswärts ein weiteres Kellerkind (Platz 15 nach 22. Spielen). Herford freut sich über die drei Punkte, denn die Schwarz-Blauen haben damit ihre sieglose Zeit beendet. Im Tableau gibt es allerdings für beide Teams keine Veränderung. © rur

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