++ Dellbrücker SC sorgt für einen gebrauchten Tag ++

Immer torgefährlich, heute der große Pechvogel, Milan Sekkulic (m.), Spielszene DJK Wanne-Eikel) Foto BSF

 

++ Dellbrücker SC sorgt für einen gebrauchten Tag ++

Um es vorwegzunehmen:. Ein Spiel kann man verlieren, die Frage ist nur wie. Die knappe Niederlage auf heimischem Rasen ist eine verpasste Chance im Kampf um die Tabellenspitze, doch noch ist nichts angebrannt.

Für das heutige Spiel gilt erstmalig angesichts der hohen Inzidenzen in der Corona-Pandemie die 2 G Regel. Die Eingangskontrolle klappt hervorragend. Gegner an diesem 13. Spieltag ist der Dellbrücker SC. der als Tabellensechster nach dem Sieg gegen Preußen Espelkamp mit breiter Brust anreist. Der einstige Oberligist aus den Jahren 2005 bis 2008 hält sich seit der Saison 2009/10 in der Westfalenliga. 

Der Lüner SV braucht knappe 10 Minuten, bevor er ins Spiel findet. Doch ab Spielminute elf, dominieren nur noch die Löwen mit gutem Kombinationsspiel. Hochkarätige Chancen gibt es zuhauf, allein der Torerfolg bleibt den Rot-Weißen verwehrt. Als der Schiedsrichter nach einem Foul im gegnerischem Strafraum auf den Punkt zeigt, schlagen die Herzen der Fans höher. Milan Sekulic, sonst ein sicherer Schütze, tritt an und kann mit einem schwachen Schuss den Ball nicht im Tor unterbringen.  Mit einem für die Dellbrücker schmeichelhaften 0: 0 geht es in die Halbzeitpause.

Die erste Chance kurz nach Wiederanpfiff kreiert der LSV. Dann häufen sich urplötzlich individuelle Fehler. Dellbrück gewinnt die Oberhand. Ein Abstimmungsproblem in der Lüner Abwehrreihe, nach eigenem Einwurf, nimmt Lennard Rolf dankend an. Der wohl schnellste Spieler in der Liga spurtet allen davon und lässt unserem Keeper,Jan Hennig, keine Chance. Das 0:1 ist zu diesem Zeitpunkt verdient. .Die wohl „aggressive“ Halbzeitansprache von Coach Detlev Dammeier, ein erfahrener Trainer mit über 500 Erst- und Zweitligaspielen hat wohl gewirkt, denn die Schwarz-Weißen aus Dellbrück sind nun die spielbestimmende Mannschaft. Beim Lüner SV treten unerwartet Defizite in Mentalität und Spielaufbau zutage. Es fehlt offensichtlich nach der Führung des Gegners der „Glaube an sich selbst“. Das Team stelltschlichtweg fußballspielen ein. Von Aufbäumen und Körpersprache keine Spur. Das 0:2  verhinderte Alfredo Jorge Rivera, der artistisch mit letztem Einsatz den Ball von der Linie kratzte. Quasi sein Abschiedsgeschenk, denn er kehrt in die USA zurück.

Am Ende entführt der Dellbrücker SC verdient einen Dreier aus der Kampfbahn Schwansbell.Der LSV fällt auf den fünften Tabellenplatz zurück, liegt aber nur drei Punkte hinter dem Ligaprimus Gievenbeck. Am kommenden Sonntag geht es gegen den auf Platz 11 rangierenden SV Mesum. Es wird für uns nicht leichter, denn unseren Löwen gehen nach der erneuten Trainingsverletzung von Kapitän „Matze“ Drees die Innenverteidiger aus.

Der Mannschaftsbus mit Fahrgelegenheit für die Fans startet um 11 Uhr ab Stadion.

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