+++ Geiles Spiel + Sechs Tore + nur ein Punkt +++

Kapitän Danilel Miculjanac im Gespräch mit Schiedsrichter Christian Buschmann - Gleich geht's los.(Foto rur)

 

Geiles Spiel + Sechs Tore + nur ein Punkt

Der Lüner SV und TuS 05 Sinsen kennen sich zur Genüge. Bei den Sinsenern steht an der Seitenlinie  mit Coach Dennis Hübner heute sogar ein  Ex-LSVer, 2017/18 unter Coach Mario Pechaty noch Co in Schwansbell. Im Sturm läuft zudem ebenfalls mit Marius Speker ein Ex-LSVer auf.  Aus der Kroppenarena drei Punkte zu entführen, ist kein leichtes Unterfangen, denn eine besonders spielstarke Offensive und robuste Spielweise zeichnet den Gastgeber aus. Das mussten in den letzten Spielen auch Gievenbeck und Espelkamp schmerzlich erfahren. Die Schwarz-Weißen, die sich seit 2015 in der Westfalenliga behaupten, sind durchaus in der Lage, den Spitzenmannschaften in der Westfalenliga 1 auf Augenhöhe zu begegnen. Sie rangieren aktuell auf dem siebten Tabellenplatz mit einem Torverhältnis von 16:14. Beide Kontrahenten trennen vier Punkte.

Der LSV findet gut ins Spiel. Dennoch steht es nach nur neun Minuten nach einem Eckball plötzlich 1:0 für Sinsen. Es entwickelt sich ein zerfahrenes Spiel mit vielen Unterbrechungen. In der 44. Minute erzielt Mohamed Yardi den Ausgleich. Doch damit nicht genug. In der Nachspielzeit der ersten Hälfte (45 + 3) fasst sich Luka Frenzel ein Herz und versenkte das Leder nach Hereingabe mit einem fulminanten Schuss volley zur 1:2 Pausenführung.

Nach dem Wiederanpfiff machen die Schwarz-Weißen richtig Alarm und drängen auf den Ausgleich. Dieser fällt schließlich nicht unverdient in der 66. Minute. Dann eine Schrecksekunde. Ferdinand Franzsrahe und die Sinsener Nummer sechs, Emre Köksal, verletzen sich bei einem Kopfballduell und müssen minutenlang behandelt werden. Unser Spieler wird mit dem Krankenwagen abtransportiert, ist aber bis auf einen Cut wieder guter Dinge. Eine Unorganisiertheit in der Sinsener Abwehr  nutzt Milan Sekulic zur 2:3 Führung (76.). Es folgen wütende, immer gefährliche Angriffe des Tabellenvierten. Neun Minuten Nachspielzeit. Das Glück bleibt dem LSV versagt. In der Kroppenarena fällt doch noch der Ausgleich (90 + 6). Dabei hätte der LSV nur zwei Minuten zuvor alles klar machen können, doch das leere Tor wird nicht getroffen. Nach dem zuletzt offenen Schlagabtausch und einem spannenden Spiel für die Zuschauerkulisse in der zweiten Halbzeit ist es für beide Teams letztlich ein gerechtfertigtes 3:3 Remis, zumal Sinsen trotz zweimaligem Rückstand nie aufsteckte.

Der LSV fährt erhobenen Hauptes nach Lünen zurück. Das hat es seit dem Aufstieg in die Westfalenliga noch nicht gegeben. Der LSV hat am 10.Spieltag 21 Punkte auf seinem Konto,  klettert damit auf Tabellenplatz zwei und ist nun seit neun Spielen ungeschlagen. Am kommenden Sonntag ist Fichte Bielefeld im Stadion Schwansbell zu Gast. Anstoß ist um 14.30 Uhr. Hier sind drei weitere Punkte eingeplant.

 

 

 

 

 

 

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