++ LSV entführt drei Punkte aus Hiltrup ++

Intensive Laufduelle kennzeichneten schon die letzte Begegnung.(Foto Goldstein)

Gelingt es dem Lüner SV heute, ein kontrolliertes Spiel aufzuziehen. Am letzten Spieltag schrammten die Rot-Weißen um Coach Axel Schmeing äußerst knapp an einem verkorksten Auftritt vorbei. Dennoch könnte der 3:2 Sieg in letzter Minute gegen den abstiegsgefährdeten SV Deuten heute wie ein Weckruf wirken. Der Tabellenzweite SC Peckeloh ist lediglich nur um zwei Punkte besser und muss heute gegen den SV Mesum ran.Trotz einiger Rückschläge glänzt bei uns die Offensive. Kein Club der Liga hat bisher mehr Tore erzielt, als unsere Torjäger. Allerdings passieren immer wieder Aussetzer. Das Torverhältnis von 31:21 spricht eine deutliche Sprache.

Unsere Löwen gehen als leichter Favorit in die Begegnung. Der TuS Hiltrup unter Coach Marcel Stöppel konnte in den letzten fünf Spielen kein einziges für sich entscheiden und krebst nach dem Remis gegen SV Mesum mit 11 Punkten auf dem 12. Tabellenplatz herum. Da geht doch was.

Herrlicher Sonnenschein als Schiedsrichter Tim Jarczyk die heutige Begegnung am 14. Spieltag anpfeift. Die letzten zwei Begegnungen beider Teams endeten jeweils 0:0. Heute soll es anders werden. Unsere Mannschaft um Coach Axel Schmeing zeigt von Anfang an, dass sie drei Punkte mitnehmen will. Hiltrup hält dagegen, ohne so richtig in Tritt zu kommen. Die Rot-Weißen kreieren die ersten Großchancen, ohne, dass etwas Zählbares herausspringt. Hiltrup ist bei Kontern stets gefährlich, doch es bleibt bis zum Pausenpfiff auf beiden Seiten ohne Tore. Die zahlreich mitgereisten Fans aus Lünen sehen bisher ein mehr oder weniger ausgeglichenes Spiel mit leichten Vorteilen für die Lüner Elf.

Wenig Veränderungen im Spiel nach der Halbzeitpause. Dann bringen zwei Treffer innerhalb von fünf Minuten die Lüner Löwen in Front. Zunächst ist es Enis Elija vom Punkt (52.)zur 0:1 Führung. Dann erzeilt Milan Sekulic nach einer sehenswerten Kombination das 0:2 (56 Minute) Die in blau spielenden Hiltruper antworten mit wütenden Angriffen. Jörg Lemke im Lüner Tor bot jedoch eine überzeugende Leistung. Auch die Hintermannschaft steht stabil und schlägt sich tapfer gegen die alles oder nichts spielenden Hiltruper. Selbst ein Dreierwechsel gegen Spielende kann die Niederlage der Blauen nicht mehr abwenden. Der LSV entführt drei Punkte aus Münster. Zur eitlen Freude im Lüner Lager über die gewonnene Begegnung trägt auch das Resultat des Spitzenreiters bei. Die SpVgg Erkenschwick verliert gegen Kinderhaus mit 4:2.

Jetzt heißt es erst einmal durchatmen. Am kommenden Sonntag finden keine Meisterschaftsspiele statt. Bis zur Winterpause stehen noch zwei wichtige Begegnungen an. Am 27.11., 14.30 Uhr, geht es im Spitzenspiel zuhause zunächst gegen den noch Zweitplatzierten SC Peckeloh. Eine Woche später, zum  Ende der Hinrunde ( 04.12.) ist der FC Preußen Espelkamp im Stadion Schwansbell  zu Gast. Der Lüner hat es in eigener Hand, auf einem Spitzenplatz in der Liga zu überwintern.  

 

++ Sieg in letzter Sekunde ++

 

Man of the match, Nico Berghorst mit seinem Siegestreffer. (Foto Goldstein)

Sieg in letzer Sekunde

Am letzten Spieltag haben die TOP 3 der Liga nicht gewonnen. Was macht der Lüner SV? 15 Punkte waren in den letzten fünf Spielen zu vergeben. Der LSV kann nur sechs für sich verbuchen. Er leistet sich zu guter letzt eine 7:1 Klatsche gegen Verl II. Da kann man wohl nicht so einfach mit „Mund abwischen und weiter“ zur Tagesordnung übergehen. Man muss schon die Spieler auf dem Platz nach Ihrer Leistungsbereitschaft und der Identifikation mit dem Verein und seinen Zielen fragen dürfen. Wenn man - wie der Trainer Axel Schmeing es formulierte - alles tut um zu verlieren, ist das ein Armutszeugnis. Fest steht, der LSV kann den Blick auf die Spitze erst einmal vergessen.

 Und heute? Unterschiedlicher könnten die Vorzeichen nicht sein. Der SV Rot-Weiß Deuten rangiert  nach der 2:4 Niederlage gegen Mesum weiterhin auf dem Abstiegsplatz Nr.15. Die Defensive ist mit 34 Gegentreffern die schlechteste der Liga, kein leichter Stand für Coach Markus Falkenstein. Unsere Offensive kann sich bisher mit den erzielten 28 Treffern durchaus sehen lassen. Es bleibt abzuwarten, ob der Motor heute erneut stottert oder die Mannschaft eine Reaktion zeigt und auf Wiedergutmachung aus ist.

Die Leitung des Spiels liegt in Händen des Schiedsrichters Christoph Michels. Stadionsprecher Jörg Kuse stimmt wie in großen Stadien die Fans auf das Spiel ein.

Aber die Zuschauer reiben sich gleich zu Beginn die Augen. Die ganz in Rot spielenden Deutener präsentieren sich nicht wie ein Absteiger nach dem Motto, wir verlieren eh. Vielmehr lassen sie vielbeinig nichts zu, schmeißen sich voll rein und zeigen Mut. Vom LSV erwartet man eigentlich nach der Schlappe gegen Verl II und einer harten Trainingswoche eine Wiedergutmachung und ein Ausrufezeichen. Weit gefehlt. Das Team  um  Axel Schmeing bekommt nichts auf die Kette.  So belohnt sich der SV Deuten und geht in der 22. Minute mit 0:1 in Führung.  Unsere Mannschaft ist wie geschockt. Mit dem Rückstand geht es in die Halbzeitpause.

Nach Wiederanpfiff ist kein Aufbäumen der Löwen erkennbar. Es spielt eigentlich nur eine Mannschaft der SV Deuten. So bedarf es eines Strafstoßes vom Punkt, um das Ergebnis zu korrigieren. Nico Berghorst tankt sich durch und wird im Strafraum gefoult. Elfmeter, wer schießt? Wir haben schon etliche Chancen vom Punkt nicht nutzen können.  Enis Delija übernimmt die Verantwortung und knallt das Leder in die Maschen,  1 : 1 (67.).  Kommt jetzt  der LSV? Nein, es gibt keinen Spielplan, kein Konzept sondern nur ein wildes Spiel. Das Ergebnis: In der 74. Minute heißt es auf einmal 1:2. Man merkt Fans und Spielern eine gewisse Wut an. Es ist wieder einmal mehr der spielstarke Marcel Reichwein, der den gegnerischen Torwart überlistet. Das Spiel ist wieder offen, 2 : 2 (76.) Es ist als ob dieses Tor den Kopf frei gemacht hat. Ein Ruck geht durch das Löwenteam. Angriff für Angriff rollt nun auf das Tor der Gäste zu. Lünen erarbeitet sich Chancen. Als schon niemand mehr mit einem Sieg rechnet und man sich mit einem Unentschieden zufrieden gibt, schlägt unsere Tormaschine Nico Berghorst zu. Mit allerletzter Kraft versenkt er in der Nachspielzeit die Kugel im Netz. Sieg, 3:2 ! (90 + 2). Die Jubeltraube scheint ihn förmlich zu erdrücken.

Keiner hatte mehr daran geglaubt, wie ein Wunder, doch drei Punkte bleiben in Lünen. Aber ehrlich, der SV Deuten war über weite Strecken das bessere Team und spielte nicht wie eine Mannschaft, die auf einem Abstiegsplatz steht.  Ein glücklicher Sieg also für uns und damit wieder der 3. Tabellenplatz. Lünen rückt bis auf zwei Punkte an den Tabellenzweiten SC Peckeloh heran. Am nächsten Spieltag geht es gegen TuS Hiltrup. Anstoß 14.30 in der Glasurit Arena, Oststr., Münster. rur

++ Debakel für die Lüner Löwen ++

 

Ratlosikeit bei Coach Axel Schmeing (l.) und Co Karim Bouasker: Was tun? (Foto Nico Ebmeier)

Debakel für den Lüner SV

Will der Lüner SV heute der Reserve des Drittligisten SC Verl ein Beinchen stellen, sind alle Kräfte, vor allem aber ein kluges  Konzept und ein klarer Kopf aller Spieler um Coach Axel Schmeing von Nöten. In dieser Hinsicht hat der LSV durchaus noch Luft nach oben.  Der Landesliga  Aufsteiger Verl II,  hat derzeit einen guten Lauf und tritt nach dem Sieg gegen Mesum mit breiter Brust auf. Die Schwarz-Weißen um Trainer Przemylaw Czapp  befinden sich aktuell durchaus in einer  passable Form, haben bisher 15 Punkte eingesammelt und rangieren derzeit im Mittelfeld auf dem siebten Platz. Magere vier Pünktchen trennen uns am heutigen Spieltag von diesem Verfolger. Auch wenn unsere Löwen am vergangenen Spieltag eine klare Führung aus der Hand gegeben haben, macht unsere Offensive dennoch auch für diese Begegnung Mut. Statistisch gesehen treffen unsere Torgaranten in jedem Spiel mindestens zweimal.  Trotzdem sind wir als Sieger nicht auszumachen, denn wir treffen auf ein eingespieltes Team, das seine positive Serie fortsetzen möchte.

Referee Nils Hasse pfeift das Spiel an.

Der Hausherr zeigt von Anfang eine breite Brust. Lünen findet kaum zum Spiel. Ist dem Team die Anfahrt nach Ostwestfalen nicht bekommen. Fast könnte man das meinen. Unser Team kommt einfach nicht aus den Puschen. So bleibt das Lüner Gehäuse nicht lange jungfräulich. Bereits in der zehnten Minute klingelt es zum ersten Mal.  Unsere Mannschaft ist geschockt, scheint kopflos, kann nicht antworten. So fällt das 2:0 zwangsläufig (17.). Was ist los, fragt man sich? Es kommt noch schlimmer. Die nächste Katastrophe lässt nicht lange auf sich warten. Tore fallen fast im 10-Minuten-Takt. So steht es in der 26. Minute bereits 3:0 für den Gastgeber. Als auch noch kurz vor der Pause das 4:0 fällt (41.) droht unseren Rot-Weißen eine gewaltige Klatsche, wenn das so weitergeht. Ein letztes Aufbäumen vor der Halbzeit bringt doch noch durch Marcel Reichweion den Anschlusstreffer (43.) Der Halbzeitstand von 4:1 für den SC lässt nichts gutes für die zweite Halbzeit ahnen.

Die zweite Halbzeit ist schnell zusammengefasst. Als unser einzigerTorschütze Reichwein auch noch einen Elfer nicht nutzen kann, ist das Schicksal besigelt. Verl II lässt nichts anbrennen, macht fleißig weiter, spielt uns schwindelig und schießt Tore wie am Fließband (64./81./82.).Lünen ist gar nicht auf dem Platz findet kein Konzept, keine Lösung. Endergebnis 7:1  ein gebrauchter Tag für die Lüner Löwen. Es mag als kleine Entschuldigung dienen. Verl II hat sich für diese Begnung nachtürlich mit Spielerpersonal aus der Drittligamannschaft bedient, was durchaus legitim ist. Da wird der Klassenunterschied schon deutlich. Dennoch sei zur Lüner Einstellung gesagt, man kann doch auch in so einem Spiel nicht vergessen, was und wofür man trainiert hat. An eine derartige Klatsche können sich auch die engsten Fans kaum erinnern. .

Der LSV rutscht damit auf den fünften Tabellenplatz und verliert immer mehr Boden auf die Spitze der Liga. Nottuln und Mesum ziehen vorbei. Am kommenden Sonntag heißt der Gegner SV Rot-Weiß Deuten, der aktuell einen Abstiegsplatz belegt. Gelingt auf heimischen Rasen eine Wiedergutmachung? Wäre dringend nötig.

++ Erneut zwei Punkte verschenkt ++

 

Coach Axel Schmeing kann sich auf seine Offensive verlassen, aber....(Foto Olaf Krimpmann)

Erneut zwei Punkte verschenkt

Seit fünf Spieltagen ist der LSV ungeschlagen, und die Kampfbahn Schwansbell hat sich zu einer kleinen Festung entwickelt. Das Löwenteam um Coach Axel Schmeing will heute mit dem Elan aus dem letzten Spiel und dem 5:0 Sieg gegen den Oberliga-Absteiger Hammer SpVg nachlegen. Jetzt sollen auch die Schwarz-Weißen aus Sinsen das Fürchten lernen. Der TuS 05 konnte bisher nur magere fünf Pünktchen einsammeln und steht derzeit auf einem direkten Abstiegsplatz. Trainer Timo Koscholleck hat seine Not mit der Defensive. Sie kassierte bisher 21 Gegentoren. Der LSV zählt aktuell zu den torgefährlichsten Mannschaften der Liga. Mit 24 geschossenen Toren sind die Rot-Weißen nur um ein Tor schlechter als der Ligaprimus Erkenschwick. Damit sind die Rollen verteilt. Der LSV ist in dieser Begegnung der Favorit.  Doch will man den Gegner keineswegs unterschätzen. Überheblichkeit heute wäre sehr gefährlich. Gerade Mannschaften auf den Abstiegsrängen werfen oft alles in die Waagschale, um dem Abstiegssumpf zu entkommen. 

Der Ball rollt. Als Hausherr zeigen wir von Anfang an klare Kante mit der richtigen Körpersprache. Hinten dich und vorne aggressiv. Unsere Tormaschine nimmt langsam aber sicher Fahrt auf. Wieder einmal ist es unser Top-Torjäger Nico Berghaus der das erste Zeichen setzt. Sein Tor bringt die 1:0 Führung (17.) Sinsen ist geschockt. Das ruft einen weiteren Goalgetter unserer Mannschaft auf den Plan. Kaum ist der Jubel über das erste Tor verhalt, klingelt es erneut im gegnerischen Kasten. Sebastian Hahne erzielt das 2:0 (23.) Aber Sinsen bäumt sich mit aller Kraft gegen die drohende Klatsche und werden belohnt. In der 44. Minute - die LSV Spieler denken wohl schon an das Pausengetränk, verkürzt Sinsen auf 2:1. Doch damit nicht genug. Es gibt eine ordentliche Nachspielzeit aufgrund zahlreicher Unterbrechungen. Fast mit dem Halbzeitpfiff gelingt unserem Offensivgestalter Marcell Reichwein mit einem sehenswerten Freistoß das 3:1. Dann ist Pause.

Beginnt mit dem Wiederanpfiff ein weiteres Torspektakel wie gegen Hamm? Weitgefehlt. Es knirscht etwas im LSV-Getriebe. Sinsen zeigt Herz und erzielt erneut den Anschlusstreffer zum 3:2 (67.) Das Spiel wird hektisch und hitzig, was dazu führt, dass Dzanan Mujkic in der 75. nach einem  Foulspiel glatt rot sieht und sein Team damit schwächt.

Lünen erhält trotzdem die Chance, alles klar zu machen und bekommt in dieser vogelwilden Phase  einen Elfmeter zugesprochen. Der torhungrige Milan Sekulic  tritt an und vergibt diese Chance. Es kommt noch schlimmer. Der TuS erzielt wenig später den Ausgleich (82.). Viel Zeit bleibt dem LSV nicht, das Spiel noch grade zu biegen, doch unsere Löwen mühen sich vergeblich. Als der Schiedsrichter Janic Stark das Spiel in der Nachspielzeit endlich abpfeift steht fest: Der LSV hat wiederum - und nicht zum ersten Mal - zwei Punkte verschenkt. Zwei Punkte, die echt weh tun, hätte man doch den Abstand zum Tabellenzweiten Peckeloh verkürzen können.Uns fehlt es bedauerlicherweise erneut an Kontinuität, Kaltschnäuzigkeit und klarem Kopf.

Lünen verbleibt auf dem 3. Tabellenplatz, wird aber vom punktgleichen Grün-Weiß Nottuln unter Druck gesetzt. Am kommenden Sonntag geht es zum SC Verl II, Aufsteiger aus der Landesliga und derzeit mit 15 Zählern auf dem siebten Platz. Das wird kein sonnendurchfluteter Spaziergang im Spätherbst für den Lüner SV. Unsere Rot-Weißen sollten gewarnt sein. Verl gewann auswärts gegen SV Mesum mit 2:0.

 

++ Oberliga-Absteiger geht baden ++

 

Torschützen unter sich: Nico Berghorst und Milan Sekulic. (Foto Goldstein)

Oberliga-Absteiger aus dem Stadion geschossen.

Die Ausgangslage ist klar. Heute muss ein Dreier her. Der Lüner SV ist zwar seit drei Spielen ungeschlagen, dennoch entfernt sich das Team um Coach Axel Schmeing immer mehr von der Spitze, da mancher Punkt liegen blieb. Erkenschwick ist bisher ungeschlagen. Vize Peckeloh zeigt ebenfalls starke Leistungen. Lediglich der LSV spielt auf dem dritten Rang derzeit noch unter seinem Anspruch. Da ist noch viel Luft nach oben. Der Gast, Hammer SpVg  ist durch die 1 : 2 Niederlage gegen SVH Borussia Emsdetten mit einer ausgeglichenen Bilanz auf den neunten Tabellenplatz abgerutscht. Als Oberligaabsteiger ist das für Coach Heiko Hofmann zu wenig. Man darf gespannt sein, ob dem LSV ein Spielplan gelingt, der ihn heute den auf die Siegerstraße bringt.

Der Unparteiische, Sven Wersing, pfeift das Spiel an. Man merkt sofort, die Löwen sind hungrig. Endlich sieht man ein druckvolles Spiel der Gastgeber. Die oft vermisste Zielstrebigkeit ist heute vorhanden. Der Gegner wird defensiv gefordert. Doch es dauert bis zur 34. Minute, ehe der Knoten platzt. Spielmacher Milan Sekulic erzielt die 1:0 Führung. Der HSV ist noch geschockt und ungeordnet, da klingelt es zum zweiten Male. Wieder ist es unsere Nummer Zehn.(39.) Mit 2:0 geht es in die Pause.

Nach Wiederanpfiff setzen die Rot-Weißen da fort, wo sie vor der Pause aufhörten. Nach einem Foul im gegnerischen Strafraum zeigt der Schiedsrichter auf den Punkt. Das ist eine Sache für Marcel Reichwein, der zum 3:0 einnetzt.(57.) Ein Schock für die Hammer,  Doch damit ist es nicht genug. Wieder ist es Milan Sekulic, der die Unordnung ausnutzt. Er ist einfach nicht zu bremsen ist und sprüht vor Spielfreude. Er markiert das 4:0 (58.) und erzielt damit seinen ersten Dreier. Aber es kommt für die Spielvereinigung noch schlimmmer. Auch Torjäger Nico Berghorst trägt sich in die Torschützenliste ein und versenkt den Ball zum 5:0.(82.) Der Drops ist gelutscht.

Es ist ein wichtiger Sieg für den Lüner SV, zumal der bisher ungeschlagenen Tabellenprimus beim SC Peckeloh zum ersten Mal in der Saison schwächelte und mit 3:1 sieglos blieb. Unser Team zementiert  den dritten Tabellenplatz und macht etwas Boden gut. Defensive und Offensive haben richtig gut geliefert. Diesen Schwung gilt es mitzunehmen, wenn am kommenden Sonntag  Kellerkind TuS 05 Sinsen in der Kampfbahn Schwansbell zu Gast ist.

++Wieder kein Sieg ++

Sein Tor reicht zum schmeichelhaften Remis: Milan Sekulic (Foto Goldstein)

 

Einfach zu wenig

Heute schmeißt der SV Mesum den Hut in den Ring. Die Mannschaft um Coach Marcel Langenstoer liegt mit nur einem Punkt schlechter als der Lüner SV auf dem fünften Platz. Sie wollen  nach der 2:3  Niederlage gegen die Hammer SpVg heute Wiedergutmachung. Der Tabellendritte LSV hat nach einem spielfreien Ligatag heute die Chance einem unmittelbaren Verfolger abzuschütteln. Will man den Anschluss an die Spitze nicht verlieren, müssen drei Punkte her. Coach Axel Schmeing war mit der Leistung der Rot-Weißen beim SV Rödinghausen II und dem 1:1 Remis überhaupt nicht zufrieden. Allerdings sind die Voraussetzungen alles andere als positiv. Der Kader heute ist durch verschiedene Einflüsse arg dezimiert. So erhält manch einer, der bisher kaum eingesetzt war, seine Chance, sich zu beweisen.

Der Ball rollt im Hassenbrockstadion. Schnell wird klar, es wird ein schwerer Gang für den LSV.  Mesum erwischt den besseren Start. In der 34. Spielminute ist es dann zwangsläufig so weit. Die Hassenbrocker  erzielen die 1:0 Führung. Unser Team zeigt sich aber keineswegs geschockt und verstärkt die eigenen Bemühungen. Sie werden dann auch belohnt. Milan Sekulic egalisiert die Mesumer Führung (44). Es steht 1:1. Mit diesem Resultat geht es in die Pause. Hoffnung auf eine bessere Halbzeit.Diese verpufft allerdings sehr schnell.

Lünen findet in der zweiten Spielhälfte keine Lösung und macht sich selbst das Leben schwer. Es ist, als laste auf den Rot-Weißen ein großer Druck. Die Defensive ist keineswegs sicher. Die Verunsicherung ist spürbar. Es kommt immer wieder zu gefährlichen Szenen vor dem   Lüner Gehäuse. So ist man am Ende mit einem 1:1 Remis wohl zufrieden. Schlimm genug. Es hätte aber für unser Team durchaus schlimmer kommen können. Mit so einer Leistung rückt man allerdings  nicht an den einsamen bisher ungeschlagene Ligaprimus Erkenschwick heran. Der LSV stagniert auf dem dritten Tabellenplatz und erwartet nunmehr die Hammer SpVg. 

 

 

++ Doppelpack entscheidet Spitzenspiel ++

Das Tor und die Dynamik von Kapitän "Matze" Drees reichen  nicht zum Sieg (Foto Nico Ebmeier)

Doppelpack entscheidet Spitzenspiel

Maximale Ausbeute bisher - aus vier Spielen 12 Punkte- bedeutet die unangefochtene Tabellenführung für den heutigen Gastgeber SpVgg Erkenschwick,  Der Verein spielt aktuell in der Westfalenliga 1 die tragende Rolle, die Trainer Magnus Niemöller zu Beginn der Saison prognostizierte. Lünen grüßt ebenfalls von der Tabellenspitze und kann sogar beim Cranger Kirmes Cup gegen die Erkenschicke  einen Sieg aufweisen , muss sich aber heute gegen einen starken Gegner beweisen. Dieser hat an Dynamik und Spielwitz zwischenzeitlich enorm zugelegt.  Auch gilt es den den Spitzenplatz zu verteidigen.

Von Beginn ist es ein Spiel auf Augenhöhe. Der Lüner SV hat in der 13. Minute das Momentum auf auf seiner Seite. Nach einem Foul im Strafraum erzielt Kapitän Matthias Dress per Elfmeter die 1:0 Führung für die Lüner Löwen und gleichzeitig den Pausenstand.

In der zweiten Spielhälfte entwickelt sich ein enges Spiel, das letzlich durch einen Doppelpack kippt.  Mittelstürmer Stefan Oerterer beweist seine Torjägerqualitäten und schießt die Schwarz-Roten zum 2:1 Erfolg (50. und 66.)

Der LSV kann das Spiel nicht mehr umbiegen und verliert damit die Tabellenführung. Neuer Primus ist die SpVgg Erkenschwick. Bleibt nur die Tatsachen: Man sieht sich in dieser Saison noch einmal.

Numehr geht es gegen den Oberligaabsteiger TuS Haltern.

++ Ein Punkt ist zu wenig ++

 

Coach Axel Schmeing dirigiert, aber es hapert an der Umsetzung. (Foto Timo Janisch)

Ein Punkt ist zu wenig.

Der LSV steht nach sechs Spielen auf dem dritten Tabellenplatz und wartet auf einen Ausrutscher des aktuellen Tabellenführers Erkenschwick. Wird es heute der fünfte Ligaerfolg für die Rot-Weißen?

Gastgeber am heutigen siebten Spieltag ist die Zweitvertretung des Regionalligisten Rödinghausen. Das Team um Coach Björn Hollerberg rangiert auf Tabellenplatz 12 und kommt bisher noch nicht in Schwung. Schwachstelle ist die Defensive.Sie ließ bereits 16 Gegentore zu. Heute bekommt sie die geballte Kraft der Löwen-Offensive zu spüren.

Es ist angerichtete. Schiedsricchter Marcus Sinar pfeift an.Die Lüner Löwen zeigen von Anfang an, dass sie hier drei Punkte über mehr Ballbesitz mitnehmen wollen. Ansehnlicher Kombinationsfußball, nur rund um die Box haben die Mannen um Coach Axel Schmeing ihr Gebiss vergessen.

Abschlüsse sind Mangelware. Dabei bleiben die Gastgeber bei Kontern durchaus gefährlich. Wie aus dem Nichts fällt dann auch nach einem Ballverlust in der Vorwärtsbewegung durch einen Konter  die 1:0 Führung (30.) für Rödinghausen II. Die Lüner Defensive sieht dabei nicht gut aus und geht nicht agressiv genug in den Zweikampf.

Der LSV verstärkt nun seine Behühungen und wird unmittelbar vor dem Pausenpfiff  dafür belohnt. Milan Sekulic erzielt den Ausgleich (45.) und zugleich den Pausenstand. Frisch aus der Kabine kommend, setzen die Rot-Weißen da an, wo sie aufgehört haben. Sie pressen hoch und machen mehr Druck auf das gegnerische Tor. Allein es fehlt an Zielstrebigkeit. Gut gemeinte Pässe im letzten Drittel werden durch die vielbeinige Abwehr entschärft. Rödinghausen ist immer bei Kontern sehr gefährlich.

Dem Team von Björn Hollenberg gehören sogar die letzten fünf Minuten, in denen der LSV noch einmal ins Schwimmen gerät. Doch es bleibt bei der Punkteteilung.  Lünen hat sich dadurch auf dem dritten Tabellenplatz festgesetzt. Ordentlich spielen reicht nicht, man muss den Sieg wollen. Nach einem spielfreien Ligasonntag geht es am 09. 10. zum Tabellenvierten SV Mesum.

++ Sieg gegen Haltern ++

Voll im Kampfmodus: Torschütze Marcel Reichwein (Foto Jura Weitzel)

LSV schlägt Haltern

Keine guten Witterungsverhältnisse für das Spiel. Es gießt in Strömen. Der Platz ist seifig. Zu Gast ist heute der der Oberligaabsteiger TuS Haltern. Der Verein schnupperte schon einmal nach einem Höhenflug Regionalligaluft und ist nach zwei Jahren weiteren Jahren in der  Oberliga nunmehr wieder in der sechsten Spielklasse gelandet.  Der Club hat sich um Coach Thorsten Kommaier neu aufgestellt und setzt auf den eigenen Nachwuchs, auf junge, hungrige Spieler rund um den Stausee.  Haltern belegt mit steht mit 3 Zählern und 6:10 Toren den 13. Rang. Die Lüner stehen derzeit mit 10 Punkten und 14:7 Toren auf dem vierten Tabellenplatz und kassierten am letzten Spieltag die erste Niederlage der laufenden Saison gegen Spitzenreiter Spvgg Erkenschwick.

Schiedsrichter Timo Ebbing aus Billerbeck bekommt gleich zu Beginn jede Menge Arbeit. Es entwickelt sich ein intensives, körperbetontes Spiel, meist im Mittelfeld. So sind Torchancen Mangelware. Der  LSV  kassiert in dem zähen Spiel  in den ersten 20 Minuten bereits zwei gelbe Karten (Drees/ Kurtulus). Bei aller Intensität, torlos geht es in die Halbzeitpause.

Beide Mannschaften beginnen die zweite Halbzeit, wie sie vor dem Halbzeitpfiff aufgehört haben. Der LSV verstärkt seine Angriffsbemühungen, letztlich mit Erfolg. Marcel Reichwein markiert in der 57. Minute das 1:0  für die Hausherren. Knapp 10 Minuten später schlägt unser Goalgetter Nico Berghorst zu. Es steht 2:0 (68.). Bringt der LSV diesen Vorsprung über die Zeit. Eigentlich kann sich das Team um Coach Axel Schmeing nur selbst schlagen. Aber diesmal hält die Defensive. Die Lüner Löwen bleiben hellwach und kommen in der Nachspielzeit durch Dzanan Mujkix noch zum  3:0 (92.) Ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung ist sich der Lüner Anhang sicher.

Als Tabellenzweiter treffen die Rot-Weißen Löwen am kommenden Spieltag auf die Zweitvertretung von SV Rödinghausen, aktuell auf Tabellenplatz 13 und machen weiterhin Jagd auf den Tabellenführer Spvgg Erkenschwick.

 

Drei weitere Punkte im zweiten Spiel

Berdan Aydin (l.) erlöst die Lüner Fans mit dem 2:0 (Foto Marius Paul)

Drei weitere Zähler für das Punktekonto

Es ist das herrlichste Fußballwetter. Die mit dem Mannschaftsbus angereisten Fans aus Emsdetten verbreiten von Anfang an gute Stimmung im Clubhaus und auf der Tribüne. Nichts ist davon zu merken, dass sie mit einer Niederlage im Gepäck angereist sind. Der Start in die Saison verlief für die Borussia mit der 1:2 Niederlage gegen SV Mesum nicht so prickelnd, während der Lüner SV den als Aufstiegskandidaten gehandelten FC Preußen Espelkamp mit 1:6 vom Platz fegte.

Zu Beginn stellen sich zwei Fragen: Kann Lünen den Schwung aus dem ersten Spiel vor heimischen Publikum umsetzen? Wie hat Borussia Emsdetten die Niederlage am ersten Spieltag überwunden. Sie treten heute mit dem neuen Coach Dieter Jürgens an. Obwohl ihr Goalgetter Schulte urlaubsbedingt auch in diesem zweiten Spiel fehlt, möchten die in rot auflaufenden Borussen sich in der gut besuchten Kampfbahn Schwansbel so teuer wie möglich verkaufen.

Schiedsrichter Maximilian Koch pfeift das Spiel an. Von Anfang an ist Dampf in der Begegnung. Der LSV ist die bessere Mannschaft. Emsdetten hält dagegen und versucht es mit Kontern. Doch die Defensive der in schwarz spielenden Lüner Löwen ist und bleibt wachsam. So ist es auch nicht verwunderlich, dass es zur Pause immer noch torlos steht.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit und einigen Wechseln übernimmt der LSV  das Zepter. Die Abschlüsse werden zahlreicher. Es dauert aber bis zur 60. Minute. Dann schlägt unsere Torjägerkanone Nico Berghorst zu und erzielt die 1:0 Führung. SV Borussia Emsdetten zeigt sich keineswegs geschockt und setzt immer wieder Nadelstiche und beschäftigt die Lüner Abwehr. Chancen zuhauf für die Männer der Kampfbahn Schwansbell, doch ein Ausbau der Führung bleibt aus. Letztlich beweist Coach Axel Schmeing mit der Einwechslung von Berdan Aydin ein gutes Händchen. Kaum auf dem Platz erzielt er das erlösende 2:0 (89.), auch ein Beweis dafür, dass die Lüner Bank hervorragend besetzt ist. Der  Trainer kann in der Breite ohne Qualitätsverlust nachlegen. In der Pressekonferenz nach dem Spiel analysiert Gästetrainer Jürgens: „Der Lüner SV hat verdient gewonnen". Auch wenn Emsdetten am zweiten Spieltag die zweite Niederlage einfährt und abrutscht, sind sich die Fans einig, die Mannschaft hat Potential. Es kann als für das Team aus Emsdetten nur besser werden.

Beim Lüner SV hat letztlich die Leidenschaft gesiegt, doch ist in der Spielanlage und in den Abschlüssen noch Luft nach oben. Trotz des Sieges liegt das Team nur auf Platz zwei, weil die Spvgg Erkenschwick einen in der Höhe unerwarteten 1:6  Erfolg gegen SV Rödinghausen II verbucht.

Am dritten Spieltag nun treten die Lüner Löwen beim Tabellenzehnten Grün-Weiß Nottuln an.Danach im Heimspiel geht es gegen SC Westfalia Kinderhaus.

Spielbetrieb startet mit Knaller

 

Der Kampf um Punkte hat begonnen.  Dzanan Mujkic und Lukas Berger verdeutlichen, wie es sich anfühlt. (Foto Goldstein)

Liga startet mit einem Knaller

Endlich geht es los. Endlich rollt der Ball. Der Lüner SV hat sich bestens vorbereitet. Zahlreiche Testspiele, 12 an der Zahl,  schlagen für das Team unter Chef-Coach Axel Schmeing zu Buche. Nicht alles war Sahne.  So weist die Billanz 4 x Remis und 3  Niederlagen aus. Aber eben drum testet man einen neuen Kader, um die erste und beste Formation zu finden. Damit geht es heute auf den Platz. Der Lüner SV kann aus dem Vollen schöpfen, denn das Verletzungspech der letzten Serie ist aktuell kein Thema.

Gegner nach der längsten Anfahrt in der Liga mit rd. 15o km ist der FC Preußen Espelkamp. Wenn man der großen FuPa Trainerumfrage zum Ligastart glauben kann, zählt die Mannschaft mit Trainer Andreas Brandwein zu den Aufstiegskandidaten. Es ist also heute ein echter Prüfstein gegen einen Topfavoriten. In der abgelaufenen Saison endeten beide Begegenungen untschieden. Heute soll heute eine Steigerung folgen, nicht zuletzt mit Blick auf unsere „Torjägerkanone“ Nico Berghorst.

Schiedsrichter Nils Hasse pfeift das Spiel an. Es ist eine Gluthitze, doch von Anfang an gibt es kein großes Abtasten. Lünen will und geht zur Sache.Der Motor der Rot-Weißen läuft schon nach wenigen Minuten auf Hochtouren, denn bereits in der vierten Minute taucht Anjo Wilmans vor dem Gehäuse des Gastgebers auf und schon steht es 0 :1. Den Schock muss  Espelkamp erst einmal verdauen. Aber der FC fasst schnell Tritt und stemmt sich gegen den Druck der Lüner. Beide Teams sehnen die verdiente Pause herbei, doch Robin Rosowski hat noch nicht genug. Er zieht in der Nachspielzeit (45 + 2) noch einmal ab und trifft. Pausenstand 0:2.

Die Preußen kommen mit Wut aus der Kabine. Trainer Brandwein hat wohl die richtigen Worte gefunden. Lünen ist noch nicht ganz im Bilde und schon steht es nur noch 1:2 (46.). Espelkamp drückt auf den Ausgleich. Doch Torjäger Nico Berghorst sorgt mit dem 1:3 (63.) wieder für den Zweitore-Abstand. Es sollte nicht dabei bleiben.Stürmer Ass, Marcel Reichwein (71), Berdan Aydin (86.) und Milan Sekulic (90.) tragen sich noch in die Torschützenliste ein. Am Ende heißt es 1:6 für die Lüner Löwen, die damit eine erste Duftmarke gesetzt haben. Es ist doch schön und schon so lange her, dass der Lüner SV von der Tabellenspitze grüßen konnte.Das macht Appetit auf mehr.

Am kommenden Sonntag empfängt der LSV die Borussia aus Emsdetten, die mit einer 1:2 Niderlage gegen Mesum im Gepäck  nach Lünen in die  Kampfbahn Schwansbell anreist. Man darf also nach diesem Auftaktskracher gespannt sein, wie sich unser Team auf heimischem Terrain präsentiert. rur

++ Sieg beim Cranger Kirmes Cup ++

So sehen Sieger aus (v.l.): Matthias Drees, Lukas Mertens, Kevin Mattes, Anjo Wilmanns, Jan Hennig und Nico Berghorst.                           

Sieg beim Cranger Kirmes Cup

Nach zähem Verlauf der Vorrunde und dem Sieg im Halbfinale gegen den Gastgeber SV Sodingen, zeigte der Westfalenligist aus der Staffel 1 im Endspiel um die Kone des Turniers sein wahres Gesicht.  Mit 3:1 behielt er gegen den Westfalenligisten aus der Staffel 2 und Vorjahressieger DSC Wanne-Eickel die Oberhand. Nach einer langen Zeit der Abstinenz nahmen die Rot-Weißen erstmals wieder an diesem hochdotierten Traditionsturnier in Herne teil und fuhren gleich Titel und Prämie ein.

Nach starkem Begin des Finalgegners eröffnete jedoch der LSV überraschend in der 19. Minute den Torreigen. Kevin Usang erzielte die 1:0 Führung Das war zugleich der Pausenstand. Mit Beginn der zweiten Hälfte drückte der DSC erneut sehr stark auf den Ausgleich. Mit Erfolg, in der 57. Minute stand es 1: 1. Milan Sekulic  traf  in der 63 Minute nicht nur zum 2:1 ins Gehäuse, sondern auch wie ein Stich ins Herz des Gegners. Den Endstand zum 3:1 Erfolg setzte Nico Berghorst (78.) mit einem sehenswerten Dribbling. Der Löwen-Jubel war groß. Fazit von Coach Axel Schmeing: "Das fühlt sich richtig gut an, aber es ist noch Luft nach oben".

 

     Yougster Kevin Thomas Usang erzielte im Finale die 1:0 Führung für den Lüner SV (Foto Goldstein)

++ Sternenkino im Stadion Schwansbell ++

Der Lüner SV präsentiert Open Air  „Sternenkino“ am 26. und 27. August 2022

 Nach zwei Jahren Corona bedingter Pause geht es an beiden Abenden im Stadion Schwansbell, Schwansbeller Weg 3, in Lünen nicht um Fußball sondern um Stars der Filmlandschaft. Statt Fußball-Kost serviert der LSV auf dem Rasenplatz In Kooperation mit der Stadt Lünen, Cineworld und Unterstützern ein Film-Menü an der frischen Luft.

Top Filme aus den Kinocharts sind für diese „regensichere“  Open Air Veranstaltung im Angebot.

                                                                         

„ELVIS“,  läuft am Freitag, 26.08. Dabei handelt es sich um ein filmisches Denkmal für den Vollblutmusiker und King of Rock`n`Roll, Elvis Presley. Das Publikum erwartet eine „berauschende  Sause zum „Eingrooven“. Elektrisierende Bühnenpräsens und magische Hüftschwünge von Schauspieler Austin Butler als Elvis begeistern das Publikum. Mit ihm brilliert Tom Hanks als sein Manager Colonel Tom Parker. Der Film ist ein Garant für einen stimmungsvoll Filmabend.

DOG – Das Glück hat vier Pfoten, lautet der Titel für das mitreißendes Roadmovie am Samstag,27.08. mit Superstar Channing Tatum als Jackson Briggs und der belgischen Schäferhündin „Lulu“. Jahrelang stand sie im Dienst der US-Army - bis ihr Hundeführer starb.  Auf dem Weg zu seiner Beerdigung quer durchs Land treiben sich die beiden Akteure gegenseitig in den Wahnsinn, und lernen dennoch, wie innig eine Freundschaft zwischen Mensch und Tier werden kann. Für alle, die Hunde lieben, ein absolutes "Muss".

Modernste Technik macht es möglich.

Im Blickpunkt steht an beiden Abenden die 70m² große, aufblasbare Leinwand. Eine klangoptimierte Übertragungsanlage und ein lichtstarker Beamer sorgen für ein stimmungsvolles Kinoerlebnis unterm Sternenzelt für die ganze Familie. Natürlich gibt es neben Grill- und Getränkeangeboten auch Popcorn, Nachos, sowie ein stimmungsvolles Ambiente im Clubhaus. Damit die Zeit bis zum Filmstart bei Einbruch der Dunkelheit nicht zu lang wird, sorgt DJ „Stevie Hard“ musikalisch für die richtige Einstimmung.

Tickets ab 10. August - Vorverkaufsstellen:

Volksbank Lünen, Willy-Brandt-Platz 2 F,

Cineworld Lünen, Im Hagen 3.

Tickets kann man auch online unter www.cineworld-luenen.de reservieren.

Die Kinokarten kosten im Vorverkauf für Erwachsene 9,00€ und für Jugendliche unter 16 Jahren ermäßigt 8,00€. An der Abendkasse ist der Eintritt in jeder Kategorie jeweils um 1,00€

teurer.

 

 

++ Lüner SV auf Turnierkurs ++

Jubeln kann der Lüner SV. Vor den Erfolg beim Cranger Kirmes Cup hat der liebe Gott den Schweiß gesetzt (Foto LSV)

 

Lüner SV auf Turnierkurs

Nach dem Knaller gegen den Deutschen Vizemeister  Borussia Dortmund wartet schon die nächste interessante Aufgabe auf den Westfalenligisten Lüner SV

Das Team um Coach Axel Schmeing und Karim Bouasker nimmt vom  20. - 31. 07.2022 am „Cranger Kirmes Cup“  in Herne-Sodingen teil. Dieser Turnierklassiker ist eines der bestdotiertesten Amateurturniere im Ruhrgebiet. Erstmals wurde der Cranger Kirmes Cup im Jahre 2000 ausgespielt. Nach dem durch Corona bedingten Ausfall im vergangenen Jahr geht es im Jahr 2022 wieder um lukrative Preisgelder.

Gruppe A: SV Sodingen (WL), DSC Wanne-Eickel (WL), SV Wanne 11 (LL), Sportfreunde Wanne-Eickel (BL)

Gruppe B: Lüner SV (WL), SpVgg Erkenschwick (WL), YEG Hassel (WL), SW Wattenscheid (LL)

Eigentlich waren ursprünglich TuS Ennepetal und TuS Haltern eingeplant. Diese Vereine haben jedoch abgesagt und wurden ersetzt.. Die SG Wattenscheid 09 ist mit fünf Siegen Rekordhalter und DSC Wanne Vorjahressieger. Westfalia Herne und die Spvg Erkenschwick folgen mit vier ersten Plätzen. Jeweils zweimal durften der TuS Haltern, der TSV Marl-Hüls und der DSC Wanne jubeln.

Hier die Begegnungen der Lüner Löwen:                                                                                        

Lüner SV - SpVgg Erkenschwick. Mittwoch,  20. 7. 22, Anstoß 19.35 Uhr                                                                                                                                                                                      YEG Hassel - Lüner SV, Sonntag, 24. 7. 22, Anstoß 15.00 Uhr                                                                                                                                                                                                       SV Wattenscheid 08 - Lüner SV, Mittwoch,  27. 7. 22, Anstoß 19.35 Uhr                                                                                                                                                                                        Die Finalspiele sind am Sonntag 31.07.  Platz 3: Verlierer der Halbfinale, 15.00 Uhr Platz 1: Sieger der Halbfinale, 17.00 Uhr.

Gespielt wird im Dr. Jovanovic-Glück-Auf-Stadion, Am Holzplatz, 44627 Herne

Für den LSV ist es in der Vorrunde eine durchaus machbare Aufgabe, kennen die Rot-Weißen doch die Erkenschwicker als Ligakonkurrent aus der Staffel 1. Keinesfalls unterschätzen darf man jedoch YEG Hassel. Mit Platz 3 erzielte der Lüner SV 2002/03 als damaliger Oberligist beim Cranger Turnier sein bestes Ergebnis. Coach Schmeing ist guter Dinge, denn das Erlebnis im Spiel  gegen Borussia Dortmund hat einen richtigen Push gegeben und den Ergeiz im Kader geweckt. Mit Trainingsfleiß sollte in Herne ein schlagkräftiges Team auf dem Platz stehen, dass hoffentlich auch von Lüner Fans unterstützt wird. rur

++Lüner SV in der Westfalenliga 1 ++

Lüner SV in der Westfalenliga 1

Der LSV hofft auf viele solcher Jubelszenen wie beim Ehrentreffer zum 1 : 3  im Testspiel gegen den Deutschen Vizemeister Borussia Dortmund (Foto Florian Groeger)

 

Der Wechselwunsch von der Münsterländer Staffel in die Westfalenliga 2 mit vielen namhaften Vereinen der Region und kurzen Wegen hat sich nicht erfüllt. Die geografisch ausgerichtete Staffeleinteilung beordert den Lüner SV in die Westfalenliga 1, da Lünen im nördlichsten Bereich liegt. Folglich stehen wieder lange Anfahrten in das Münsterland an.

Neben altbekannten Gegner  gibt es auch neue Herausforderungen. Es handelt sich dabei um die Absteiger aus der Oberliga TuS Haltern und Hammer SV und die Aufsteiger SC Verl II ( bisher  Landesliga 1) und IG Bönen (bisher Landesliga 4) sowie um den aus der Staffel 2 umgruppierten SV RW Deuten.

Für das Team um Coach Axel Schmeing und Co-Trainer Karim Bouasker geht gleich es im ersten Spiel der neuen Saison auswärts gegen FC Preußen Espelkamp. Im zweiten Spiel empfängt der LSV die Borussia Emsdetten.

Auf einen Blick Westfalenliga 1

Lüner SV 45

Hammer SpVg (Absteiger Oberliga)

TuS Haltern (Absteiger Oberliga)

SpVgg Erkenschwick

TuS 05 Sinsen

Borussia Emsdetten

TuS Hiltrup

Westfalia Kinderhaus

GW Nottuln

SV Mesum

SV Rödinghausen II

FC Preußen Espelkamp

SC Peckeloh

SC Verl II (Aufsteiger Landesliga 1

IG Bönen (Aufsteiger Landesliga 4)

SV RW Deuten (Umgruppiert aus der Staffel 2)

Fußballfest mit Schwarzgelb

 

 

 

 Kapitän Mats Hummels führt die Borussia auf den Rasen (Foto Goldstein)

Fußballfest in Schwarzgelb

Was für ein Fußballabend! Was für ein Spiel! Der Deutsche Vizemeister Borussia Dortmund gibt sich die Ehre und tritt im Stadion „Kampfbahn“ Schwansbell gegen unseren Westfalenligisten Lüner SV an. Für die Spieler ein Fußballspiel zum Genießen. Wer hat schon die Gelegenheit als junger Spieler sich mit Profis zu messen. Da ist im Endeffekt das Ergebnis Nebensache.

Tagelang, ja fast über eine Woche, hat der Verein mit großer Unterstützung der Extra Malerbetrieb GmbH, der Acar GmbH und zahlreicher, ehrenamtlicher Helfer insbesondere der Altherren die gesamte Sportanlage auf Hochglanz poliert. Der Rasen ist dank der Unterstützung durch Feuerwehr und Stadtwerke, die erst ein standesgemäßes Bewässern des Rasens ermöglichen wie geleckt. Selbst der professionelle Greenkeeper der Borussen spricht ein Kompliment über den Zustand des Rasens aus, das sicherlich unseren Rasenpfleger, Dieter Marschang sehr freut. Auf dem gesperrten Schwansbeller Weg ziehen scharenweise Sportbegeisterte in Richtung Stadion. Die Imbiss- und Getränkestationen werden belagert. Es herrscht „volle Hütte“, rund 3.000 dürften es sein.

Die Spieler, allen voran das LSV-Maskottchen „LIOONEL“,  betreten unter donnerndem Applaus den Rasen.(Foto Goldstein)

Das Spiel wird live vom Sender Sky übertragen und vom BVB gestreamt. Neun Kameras verfolgen den Auftritt. Edin Terzic schickt  die   verfügbaren Neuzugänge und den hoffnungsvollen Nachwuchs aus der U23 und U19 ins Rennen. Die große Überraschung, auch acht Profis,  die noch verletzt oder in der Leistungssteuerung sind, wie Marco Reus, Gregor Kobel, Donyell Malen, Marius Wolf, Emre Can, Mateu Morey, Nico Schulz und Soumaila Coulibaly nehmen unter großem Beifall der Zuschauer auf der Auswechselbank Platz.

Schiedsrichter Hendrik Rottkord aus Oelde pfeift das Spiel an. Körperlichkeit und Schnelligkeit der Borussen prägen des Spiel in der ersten Hälfte. Es gibt ein Wiedersehen mit Moukoko.  Die Lüner Löwen sind defensiv geordnet und vom Trainerteam Axel Schmeing und Karim Bouasker gut eingestellt. Sie lassen in der Abwehrkette kaum etwas zu. Wenn Not am Mann, Torwart Jörg Lemke ist zur Stelle, denn er sollte der einzige der eingesetzten Keeper ohne Gegentor bleiben.

          

 Milan Sekulic wird in aussichtsreicher Position letztlich von Mats Hummels gestoppt. (Foto Goldstein)                     Mittelfeldmann Marcel Reichwein überzeugte auf Lüner Seite (Foto Goldstein)

Der Borussenkapitän muss immer wieder in Laufduelle mit unseren Offensivkräften wie Ferdinand Franzrahe und Nico Berghorst. Unmittelbar vor der Halbzeit ist es dann soweit. Unser Kapitän, Matze Drees, patzt unglücklich gegen Moukoko, der auf den agilen und pfeilschnellen Prince Aning verlängert. Dieser zieht mit einem satten Schuss  ab, es steht 0 : 1 für den BVB. Wer hätte das gedacht, dass der Lüner SV so lange die Null halten kann, alle Achtung.

In der Pause setzt ein großes Auswechselkarussell ein und völlig veränderte Formationen stehen bei Wiederanpfiff auf dem Platz. Die Rot-Weißen geben ihr Bestes, doch fällt es immer schwerer dem Druck des Bundesligisten Stand zu halten. Fast schon erwartungsgemäß fällt mit der Zeit in der 55. Minute das 0 : 2. Mit dem 0 : 3 in der 63.Minute scheint sich ein standesgemäßer Sieg einzustellen.  Noch einmal gibt es ein Wechselfenster, damit alle Spieler ihre Einsatzminuten bekommen Nach einem fein herausgespielten Angriff und  einer tollen Hereingabe von Sebastian Hahne köpft Ayman Anafai den Ball ins Tor. Es steht nur noch 1:3. Das Stadion klatscht begeistert Beifall. Diesen Ehrentreffer haben sich die Lüner Löwen redlich verdient. Dann ist Schluss.

Das Ergebnis lässt keine belegbare Aussage zu. Die Dortmunder Borussen haben schon einige harte Trainingseinheiten hinter sich. Unsere Jungs erst drei Tage im Training. Es ist aber für den LSV eine Begegnung für die Geschichtsbücher, eine Familienveranstaltung und keine, wie  von den Behörden als Risikospiel betitelte Sportbegegnung, mit zum Teil sehr strengen Auflagen. „Wer sonst als der Lüner Verein kann so ein Fußballerlebnis in der Stadt stemmen, Gratulation,“ spart selbst Daniel Wolski, stellvertretender  Bürgermeister der Stadt, nicht mit Komplimenten. „Der LSV hat eine gute Visitenkarte für den Fußballsport abgegeben, hoffentlich auch Signal an andere hochklassige Vereine, sich in der Vorbereitung mit unserem Fußballteam zu messen“ zeigt sich auch Imdat Acar, 1. Vorsitzender des Lüner SV zufrieden. Diese Begegnung ist nach Meinung aller Beteiligten eine deutliche Imagewerbung  und steigert den Bekannheitsgrad von Verein und Stadt. Der Beitrag auf "YouTube" zählt über 300.000 Aufrufe. Hinzu kommt noch die Einschaltquote bei Sky und Sky News. rur

Den Kameraleuten hat es auch Spaß gemacht.(Foto rur)

 

 

 

++ Lüner SV - das war die Westfalenliga-Saison ++

Mit gleichem Trainerteam auf dem Weg in die neue Saison (v.l.) Axel Schmeing, Karim Bouasker (Foto Nico Ebmeier)

Lüner SV  – Das war die Westalenliga-Saison

Vielbeachtet war der Start in den Spielbetrieb der Saison 2021/22. Für mächtig Furore und Hoffnung sorgte schon m Vorfeld der Trainerwechsel. Mit Axel Schmeing warf ein neuer Coach den Hut in den Ring, der zuvor schon mit dem Holzwickeder SC Oberligaluft geschnuppert hatte. In seinem Gefolge Co-Trainer Karim Bouasker und namhafte Spieler, die künftig das Gerippe für den Westfalenligisten stellen sollten. Nach der langen Corona-Zwangspause, fiel der Start nicht ganz so leicht, wie erhofft, Die Trainerriege musste sich erst einmal mit dem neu zusammengestellten Kader auseinandersetzen. Ein Knackpunkt war dabei sicherlich die Fitness der Rot-Weißen. Einige Spieler hatten offensichtlich während  Pandemie ein wenig die Zügel schleifen lassen. Ein Nackenschlag war gleich das Eröffnungsspiel der Saison. Nach eigenen Angaben hatte Cheftrainer Schmeing noch nie ein Eröffnungsspiel für eine Saison verloren. Diese Serie brach mit der 0:2 Niederlage im Stadion Schwansbell gegen Grün-Weiß Nottuln. Damit begannen zunächts die Leidenstage des Lüner SV. Eine Vielzahl an verletzten Spielern und immer wieder knapp verlorene Begegnungen trugen nicht gerade zum Selbstbewusstsein bei.

Nach einer zum Ende guten Hinrunde und einem Platz im oberen Tabellendrittel rutschten die Lüner Löwen nach der Winterpause ins untere Tabellendrittel ab. Die Leistungen ließen zu wünschen übrig. Dazu fehlte es an Kontinuität und Stabilität. Versöhnlich dennoch das Saisonende:Es gab  für den Verein noch eine Punktlandung im Mittelfeld der Tabelle. Am Ende lautet die Bilanz: Neunter Tabellenplatz mit 53 Punkten auf der Habenseite. Neben 15 Siegen gab es 8 Remis und 11. Niederlagen, bei einem Torverhältnis von 64:47.  Mit gleichem Trainerteam und zahlreichen neuen Spielern geht es nun in die Vorbereitung für die kommende Saison 2022/23.

++ LIONEL - das LSV-Maskottchen ++

 

LIONEL der Kleine Löwe nicht nur im Wappen der Stadt, als Logo des Lüner SV Fußball sondern jetzt in echt (Foto rur)

LIONEL - das LSV-Maskottchen

Kaum zu glauben, aber doch wahr, der LSV  hat ein Maskottchen, das künftig bei vielen Gelegenheiten präsent sein wird. Es war lange Zeit ein offenes Geheimnis. Jetzt wurde es vom Lüner SV bestätigt. Das jüngste Mitglied in der Fußballfamilie des Vereins heißt „LIONEL“, übersetzt der "kleine Löwe", und trägt die Nummer 22. Figuren wie Emma (BVB), Erwin (S04) oder Berni (Bayern München) bekommen rot-weiße Gesellschaft. Besonders die Lüner Junglöwen freuen sich, dass ihre Idee realisiert werden konnte.. „Die Umsetzung von der ersten Zeichnung bis zum fertigen Laufkostüm der niederländischen Firma „Doorninkcharakters“ , war nicht ganz einfach, denn so ein Laufkostüm kostet einige Euros. Aus der Vereinskasse war das Projekt nicht zu stemmen. So setzten wir auf das Crowdfunding Angebot Viele schaffen mehr der Volksbank, die für jeden gespendeten Euro, den gleichen Betrag einsetzte“ berichtet Reinhold Urner, der für den LSV  die Realisierung  koordinierte. „Wir sind der Volksbank insbesondere Norbert Mecklenburg, Leiter der Volksbank Lünen, sowie Projektbetreuerin, Claudia Pilz, sehr dankbar für die Unterstützung“, so Urner

Seinen ersten Auftritt hatte LIONEL bei der Veranstaltung Lünen setzt ein Zeichen Stoppt Mobbing zusammen mit dem Maskottchen von BVB   Künftig wird LIONEL bei Vereinsveranstaltungen auftauchen.

 

(v. r.) Imdat Aar, Claudia Pilz, „Lionel“, Norbert Mecklenburg und Reinhold Urner                      Das schlagkräftige, fotogene Duo:  Maskottchen Emma und LIONEL (Foto LSV)

bei der Vorstellung des Maskottchens. (Foto Janning)

  

 

 

++Anti-Mobbing-Camp beim LSV mit Carsten Stahl ++

 

Anti-Mobbing- Camp beim LSV mit Carsten Stahl

Das war beste Werbung für die Stadt Lünen und den Lüner SV Fußball e.V, mit dabei die Polizei, Streetworker und allen voran Carsten Stahl aus Berlin, TV-Serien-Schauspieler, Kampfsportler, Gewalt-Präventionsberater und Buchautor. Zu diesem Thementag in Sachen  Anti-Mobbing eingeladen hatten die Jugend-Fußballer des Lüner SV in das Stadion Kampfbahn Schwansbell. Unter dem Motto „Lünen setzt ein Zeichen, Stopp Mobbing", ging es an diesem Tag um  Respekt, Mut und Toleranz, statt Mobbing, Gewalt und Vorurteile“.Mit einem Mixed aus Information, Sport und Musik wurden Eltern, Erzieher, Kinder und Jugendliche auf die Problematik aufmerksam gemacht.

Gleich zu Beginn der Veranstaltung setzte der LSV ein weiteres Zeichen. Kinder mit Friedens- und ukrainischen Fähnchen zogen zum Lied von Udo Lindenberg, "Wir ziehen in den Frieden", durch das Stadion.Jakob Kus-Wolfkühler, Streetworker der Stadt Lünen informierte in seinem Redebeitrag über seine tägliche Arbeit und Angeboten zum Thema Mobbing.„Cybercrime, Opferschutz – Kriminalprävention für eine geschützte Jugend“ war das Thema von Kriminalkommissarin Daniela Jankiewitz und ihren Kollegen. Als Einzelkämpfer mit einem eigenen Infostand vertreten war Christian Leiminger aus Münster. Er warb für das Anti-Mobbing-Netz, das in Deutschland, den Niederlanden, Luxemburg und in der Schweiz vertreten ist. Gut informiert war die Welt auf Facebook durch Liveschaltungen vor und während der Sendung.

Gespannt wartete das Publikum auf den "Lautsprecher" in Sachen Stoppt Mobbing, Carsten Stahl. Er erzählte seine Lebensgeschichte, emotionalisierte, polarisierte und machte deutlich: „Kinderschutz geht uns alle an und ist unverhandelbar“, denn Mobbing ist ein gesellschaftliches Problem, dass oft schon im Kindesalter beginnt und oft mit schweren gesundheitlichen Schäden für die Betroffenen endet. Unter die Haut ging der Auftritt von Trans* Mädchen Jess aus Herne das Stahl auf die Bühne holte. In einer beeindruckten Rede erzählte sie ihre Leidensgeschichte, um anderen Mut zu machen.Im Alter von 15 Jahren wurde sie von drei Jungen (12 und 13 Jahre alt) auf einem Friedhof in Herne fast totgetreten, weil sie nicht akzeptieren wollten, dass Jess ein Mädchen ist. Erst seit kurzem ist die heute 16-Jährige aus der fast zweimonatigen Reha zurück, wo sie das Sprechen und Gehen neu lernen musste. 

Trotz der  Hitzeglocke, die mit 35 Grad  wie in einer Freiluftsauna über dem Stadion lag,  blieben fast alle bis zum Ausklang nach 17 Uhr auf ihren Plätzen.Mit im Programm die Lüner Sängerin und „The Voice“-Kandidatin Jo Marie Dominiak, die mit einem BVB Lied den Nachmittag eröffnete, die „NewStyles Brüder“, aufstrebende Rap-Gruppe aus Gießen, Han Arfman, Mitglied des legendären „James Last Revival-Orchestra“, und der Verein „Olympic Taekwondo Lünen mit seiner sportlichen Darbietung. Die Moderation hatte der aus Lünen stammende Michael Jansen. Regie führte LSV-Projektkoordinator, Reinhold Urner.

LSV Maskottchen LIONEL begrüßte mit „Emma“ von Borussia Dortmund die Kinder am Stadioneingang. Das Duo musste sich, wie auch Carsten Stahl Stahl und Co., immer wieder den gerade jungen Besuchern zum Erinnerungsfoto stellen.

Der erfolgreiche Nachmittag stand unter der Schirmherrschaft des LSV-Vorsitzenden Imdat Acar. Torsten Block,Sportlichen Leiter der Jugend und Initiator wurde von zahlreichen ehrenamtlichen Helfern aus Reihen des Vereins bei der Ausführung unterstützt. Noch am frühen Morgen brachte man das Stadion und insbesondere dort die Tribüne auf Vordermann. © Jan- / Gold-/ Ur-

  

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++ Borussia Dortmund testet gegen den Lüner SV ++

                                                     

(Foto BVB Nachrichten)

 

Borussia Dortmund  testet gegen den Lüner SV

 

Es ist eine Nachricht die elektrisiert. Nach der fußballlosen Zeit kommt der Bundesligist und Deutsche Vizemeister in die Kampfbahn Schwansbell. Jeder Fußballbeisterte sollte den 5. Juli auf jeden Fall rot im Kalender anstreichen. Das Fußballerlebnis ist ein Paukenschlag für alle Fans der Schwarz-Gelben Profis in Lünen und Umgebung. Anstoß ist um 19 Uhr im Stadion Schwansbell, Schwansbeller Weg 3, in  Lünen. Das Stadion öffnet um 16 Uhr seine Pforten.

Der BVB startet  am 27. Juni auf seinem  Trainingsgelände in Brackel in die Vorbereitung für die kommende Bundesligasaison. Bevor der Club sich vom 15. bis 23. Juli  in das BVB-Trainingslager in Bad Ragaz in der Schweiz begibt,  stehen zwei Tests in heimischem  Gefilde an. Im ersten Vorbereitungsspiel für die neue Saison ist der Westfalenligist Lüner SV nicht nur Gastgeber sondern  ein willkommener Sparringspartner aus der unmittelbaren Nachbarschaft.

Aufgrund guter Beziehungen zum großen Club in der Nachbarstadt machte LSV-Trainer, Axel Schmeing, dieses Fußballfest perfekt. "Wir werden uns bestmöglichst verkaufen", so seine Zielrichtung Er fand beim bei BVB-Neutrainer, Edin Terzic, ein offenes Ohr. Die Dortmunder wollen soweit wie möglich mit ihrer ersten Garnitur antreten. Man darf sich also besonders auf die Dortmunder Neuzugänge freuen. Nicht bekannt ist, ob auch Nationalspieler schon zum Kader gestoßen sind. Neuzugänge wie Niklas Süle (Abwehr),Nico Schlotterbeck (Abwehr),  Karim Adeyami (Sturm). Marcel Lotka, Torwart der polnischen U21,  Salih Özcan (Zentrales Mittelfeld), Torwart Alexander Meyer und Linksaußen Jayden Braaf  werden sicher nicht alle anwesend sein, dennoch, in der Kampfbahn Schwansbell kann man den BVB so hautnah erleben, wie kaum sonst wo. Da dürfte auch die Auffrischung durch Kräfte aus der U23 und U19 des Bundesligisten Interessant sein.

Es ist ein großer Fußballtag für Lünen. Sicherlich erinnern sich noch Fans des Lüner SV an die Zeit zu Beginn der 70er Jahre als der BVB in der Regionalliga West, der alten 2. Bundesliga, gegen den Lüner SV um Punkte spielte. Auch in der jüngsten Vergangenheit zählte der BVB immer zu gern gesehenen Gästen in der Lippestadt. „ Mit der Bundesliga-Ersten war der Club unter Trainer Hitzfeld im Jahre 1992 letztmalig  zu Gast. Lang ist’s her. Deshalb freuen wir uns heute umso mehr, das es zu dieser freundschaftlichen Begegnung kommt“ so Imdat Acar,, 1. Vorsitzender des Lüner SV. Die Eintrittspreise betragen: Sitzplatz Tribüne 20 Euro, Stehplatz 10 Euro, Kinder sind Vollzahler. Es gilt: Der frühe Vogel fängt den Wurm. rur

Folgende Vorverkaufsstellen sind eingerichtet:

Extra Malerbetrieb, Lünen, Pierbusch 38 A

DT-Reisen Taskin, Lünen, Langestr. 77

Sport Duwe, Lünen, Lange Str. 59

Holyday Land, Reisebüro Adrian, Brambauer, Waltroper Str. 56

Reisebüro Horn, Selm, Kreisstr. 51

Ballsportdirekt, Dortmund, Hohe Str. 7

 Achtung wichtiger Hinweis:   Im Umfeld des Stadions gibt es keine Parkplätze. Motorisierte Besucher folgen bitte dem Parkeitsystem der Stadt Lünen Die Parkmöglichkeiten  P1-P5 liegen ca 15 Minuten Fußweg entfernt. Nutzer der Bahn: Lünen Hbf über den Lippedamm ebenfalls.  VKU Haltestelle "Volkspark" R 12

1992 Der BVB mit Trainer Hitzfeld zu Gast in der Kampfbahn Schwansbell (Foto Goldstein)

 

 

 

 

++ Versöhnlicher Abschluss der Saison ++

Verlor der LSV im Hinspiel noch 1:3 war Dzanan Mujkic heute ein umjubelter Torschütze (Foto Goldstein)

Versöhnlicher Abschluss der Saison

Am 34., dem letzten Spieltag der Saison,  stehen sich mit dem SC Peckeloh und unserem Lüner SV zwei Mannschaften gegenüber, für die das Ligaprogramm durchaus hätte besser laufen können. Die Männer aus dem Wöstenstadion in Versmold können nur knapp den Kopf aus der Schlinge ziehen und rangieren auf dem 13.Platz. Auch bei einer Niederlage heute wird der Abstieg noch einmal vermieden. Unser LSV hat solche Sorgen nicht und liegt auf dem 9. Tabellenplatz, mit 50 Zählern im gesicherten Mittelfeld. Allerdings konnte unsere Manschaft um Coach Axel 
Schmeing in den letzten fünf Spielen nur einen einzigen Sieg einfahren.

Es beginnt ein Spiel, bei dem man von Anfang an wohl merkt, dass die Luft raus ist. Die Saison hat viel Körner gekostet. Da ist es durchaus verständlich, dass die Frische nicht mehr so gegeben ist. Für den Lüner SV geht es um nichts mehr, lediglich um einen guten Abschluss. So plätschert das Spiel dahin, bis Dzanan Mujkic seine Torgefahr unter Beweis stellt und zur 0:1 Führung einnetzt (30.). Mit dieser knappen, aber nicht unverdienten Führung geht es in die Pause. Nach dem Wiederanpfiff durch Schiedsrichter Lasse Lütke-Kappenberg dauert es bis zur 60. Minute, ehe unsere Rot-Weißen einen Paukenschlag setzen können. Sebastian Hahne erhöhte auf 0:2. Die Partie scheint gelaufen, als der SC und Coach Markus Kleine-Tebbe  doch noch den Anschlusstreffer zum 1:2 bejubeln konnten. (67.). Im weiterten Verlauf springt nichts Zählbares mehr heraus. Der Lüner SV feiert einen kleinen Triumpf und beendet die nicht so berauschende aber doch noch recht ordentliche Saison mit einem Sieg. So lautet die Bilanz am Ende der Saison: Platz neun, 15 Siege, acht Unentschieden und elf Niederlagen. Es geht in eine verdiente aber kurze Pause.

 

 

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