Geschichte

1945 bis 1949

Gegründet wurde der Verein am 26.08.1945.

Die ersten Punktespiele fanden bereits im Oktober 1945 statt. Anfangs, als es keine Einteilung in Klassen gab, spielte der LSV in Gruppe 3 mit dem späterem Oberligisten Borussia Dortmund.

Als die Klasseneinteilung noch in derselben Saison erfolgte, wurde der LSV der Kreisliga Bochum zugeteilt, wo er sofort den vorletzten Platz belegte.

Im folgenden Jahr spielte der Verein in der Bezirksklasse Dortmund und belegte den zweiten Platz hinter dem BV Brambauer.

In der Saison 1947/48 erkämpfte der Lüner SV einen Mittelplatz.

Nach dem zweiten Tabellenplatz in der Spielzeit 1948/49 war der LSV im darauf folgenden Jahr nur unwesentlich schlechter platziert, man erreichte 1949/50 nämlich den dritten Platz.

1950 bis 1959

1950/51 gelang der Aufstieg in die Landesliga mit klarem Vorsprung nach 26 Spielen ohne Niederlage. Leider folgten ein sofortiger Abstieg aus der Landesliga und mehrere Jahre im Mittelfeld der Bezirksklasse.

In der Saison 1957/58 konnte fast die gesamte erfolgreiche Jugend in die 1. Mannschaft eingebaut werden, mit der der Aufstieg auch beinahe auf Anhieb gelungen wäre.

1958/59 erfolgte eine Neueinteilung der Bezirksklassen, und der LSV fand sich in der Gruppe Hellwig-Nord wieder. 10 Punkte Vorsprung bedeuteten Gruppenmeister und Aufstieg in die Landesliga.

In der darauffolgenden Spielzeit 1959/60 erzielte das Team dort den 5. Tabellenplatz.

1960 bis 1969

1960/61 muß als die beste Saison bis zu diesem Zeitpunkt angesehen werden. Die 1. Mannschaft wurde Gruppenmeister der Landesliga Gruppe 5, was einen Aufstieg in die damals höchste Klasse des dt. Amateurfußballs bedeutete.

Ein Jahr später, in der Spielzeit1961/62, errang der Verein den 3. Platz in der Westfalenliga, im nächsten Jahr wurde man gar mit 51:5 Punkten und ohne Niederlage überlegener Gruppenmeister.

Am 25.05.1963 holte sich der LSV den Titel des Westfalenmeisters durch ein 3:1 gegen den Meister der Gruppe 1, VfB Bielefeld.

Es folgten für den Lüner SV die Spiele um den Westdeutschen Titel. Am Pfingstmontag 1963 besiegte der Westfalenmeister LSV den Mittelrheinmeister SG Düren 99 mit 1:0. Eine Woche später wurde der LSV in einem spannenden Spiel gegen den Niederrheinmeister Homberger SV durch einen Sieg Westdeutscher Meister des Jahres 1963.

Der Aufstieg in die Regionalliga war geschafft. Nun mußte sich der Lüner SV in der Deutschen Amateurmeisterschaft behaupten. Im Halbfinale wartete der Nordmeister VfL Wolfsburg, doch der LSV hatte kein Glück an diesem 29.06.1963 und verlor mit 2:3, womit eine Superserie von 32 Siegen in Folge beendet war.

Am 04.08.1963 begann der Start in der Regionalliga. Es erfolgte jedoch der sofortige Wiederabstieg mit 18:58 Punkten.

In den folgenden zwei Spielzeiten belegte der LSV in der Westfalenliga, Gruppe 2, die Plätze zwei und drei.

1966/67 gelang der Wiederaufstieg in die Regionalliga West. Dort belegte der LSV im ersten Jahr, 1967/68, mit 33:35 Punkten einen guten achten Platz.

Im zweiten Jahr fand man sich am Saisonende mit 28:40 Punkten auf Platz 10 wieder.

1969/70 erreichte man mit 38:30 Punkten einen guten 6. Tabellenplatz.

1970 bis 1979

1970/71 konnte man mit 27:41 Punkten und dem 14. Platz den Klassenerhalt in der Regionalliga sichern.

Auch 1971/72 mußte man mit 27:41 Punkten und einem 15. Tabellenplatz hart um den Erhalt in der Klasse kämpfen und bangen.

Leider endete in der Saison 1972/73 für den LSV das Abenteuer Regionalliga, man belegte mit 13:55 Punkten den letzten Tabellenplatz.

Bilanz aus sieben Jahren (1966/67 bis 1972/73) Regionalliga: 242 Spiele, davon 59 Siege, 66 Unentschieden und 117 Niederlagen.

In den nächsten 3 Jahren belegte der LSV in der Verbandsliga gute Mittelplätze.

1976/77 mußte man sich leider in Richtung Landesliga verabschieden. Glücklicherweise schaffte die Elf 1977/78 den sofortigen Wiederaufstieg zur Verbandsliga.

Hier belegte die Mannschaft in den Spielzeiten 1978/79 und 1979/80 jeweils gute Plätze.

1980 bis 1989

1980/81 wurde der LSV in der Verbandsliga Gruppenmeister und stieg in die 1978 neu gegründete Amateuroberliga Westfalen auf.

Die Mannschaft stieg allerdings 1981/82 mit 24:56 Punkten sofort wieder ab in die Verbandsliga.

Dort hielt man sich jahrelang recht gut, ehe man sich leider 1988/89 mit 19:41 Punkten in Richtung Landesliga verabschieden mußte.

Der sofortige Wiederaufstieg gelang leider nicht, der LSV wurde nur Dritter in dieser Saison 1989/90.

1990 bis 1999

Die Saison 1990/91 absolvierte der LSV in der Landesliga Gruppe 4, man belegte schnell einen Abstiegsplatz und konnte erst im letzten Spiel durch ein 1:0 gegen Greven mit 22:38 Punkten den Klassenerhalt sichern.

1991/92 spielte der LSV in der Landesliga Gruppe 3. Am Ende der Saison konnte ein dritter Tabellenplatz verbucht werden.

In der Spielzeit 1992/93 erreichte man einen siebten Platz.

In der darauffolgenden Saison 1993/94 verpaßte man den Aufstieg zur Verbandsliga erst in der Ausscheidungsrunde.

In der Saison 1994/95 erreichte der LSV aufgrund einer großen Verletzungsserie nur einen Mittelfeldplatz.

Ein Jahr später, 1995/96, wurde der LSV Vize-Meister der Landesliga Gruppe 3 hinter dem Aufsteiger STV Horst-Emscher.

1996/97 platzierte sich die Mannschaft eine Position schlechter, man endete mit 40 Punkten und einem Torverhältnis von 42:37 auf Platz 4.

Am Ende der Spielzeit 1997/98 fand sich der Lüner SV mit 57 Punkten und 66:32 Toren auf Rang 3 der Landesliga Gruppe 3 wieder. Da man punktgleich mit dem Zweitplatzierten, dem FV Hombruch, war, musste ein Entscheidungsspiel klären, wer an der Aufstiegsrunde zur Verbandsliga teilnehmen durfte. Der LSV entschied das Spiel mit 1:0 für sich und belegte in der folgenden Aufstiegsrunde den ersten Platz. Der Aufstieg in die Verbandsliga war also geschafft.

Im darauffolgenden Jahr, in der Saison 1998/99, belegte die Mannschaft leider nur einen Platz im Mittelfeld. Man wurde Neunter der Verbandsliga Gruppe 1 mit 40 Punkten und 43:42 Toren.

Die Saison 1999/00 beendete der LSV mit 69 Punkten und 72:33 Toren als Tabellenerster der Verbandsliga Gruppe 1 und stieg somit verdientermaßen in die Oberliga Westfalen auf.,

2000/heute

Die erste Saison in der Oberliga 2000/2001 lief gut für den Lüner SV. Nachdem die Mannschaft am 6. Spieltag auf dem Tabellenplatz 11 stand, kämpfte sie sich bis zum 11. Spieltag zurück auf Platz 4. Den Winter über hielt sich der  LSV im Mittelfeld der Liga auf. In den letzten Wochen der Saison stiegen die Lüner dann in das obere Drittel und beendeten die Saison mit 52 Punkten auf Platz 9.

2001/2002 begann für den Lüner SV eher in der Nähe des Tabellenkellers. Ab dem 7. Spieltag pendelte die Mannschaft sich in der Mitte der Tabelle ein und belegte am letzten Spieltag Platz 10 mit 41 erspielten Punkten.

In der Saison 2003/2004 startete die Mannschaft souverän und hielt den Anschluss ans obere Tabellendrittel. Nach der Hälfte der Saison rutschte der Verein allerdings in den Tabellekeller und hielt sich dort auch bis zum 30. Spieltag. 3 Siege in Folge und ein Unentschieden am letzten Spieltag sicherten am Ende doch noch den Klassenerhalt.

Eine bittere Saison musste der Lüner SV 2004/2005 hinnehmen. Bereits am 3. Spieltag befand sich die Mannschaft auf dem letzten Tabellenplatz und bliebt dort auch bis zum Saisonende, womit die Mannschaft in die Verbandsliga Westfalen abgestiegen war.

Eine bessere Saison für den Lüner SV. 2005/2006 wurde der 3. Platz mit 47 Punkten in der Verbandsliga Westfalen erreicht.

In den Jahren 2006/2007 lief es nicht für den Lüner SV. Ganz knapp konnten sie auf dem vorletzten Platz den Klassenerhalt sichern.

Bereits ein Jahr später, in der Saison 2007/2008, erspielte sich der Lüner SV nur einen Abstiegsplatz und stieg somit in die Landesliga Westfalen ab.

2008/2009 stand die Mannschaft des LSV bis auf dem ersten Spieltag (9.) nie auf den ersten Tabellenplätzen. Konstant hielten sie sich im Mittelfeld der Tabelle mit hin und wieder einkehrender Tendenz nach unten auf und beendeten die Saison mit 36 Punkten auf Platz 10. Erfolgreicher war die Jugend des Lüner SV in dieser Saison. Unter anderem holten sich sechs Mannschaften den Stadtmeistertitel.

2009/2010 war für den Lüner SV in sportlicher Hinsicht keine sehr erfolgreiche Saison. In der Hinrunde kam die erste Mannschaft nicht aus dem Tabellenkeller heraus. Mit Bernd Schawohl, der für Markus Reis den Trainerposten neu besetze, sollte die Wende kommen. Auch wenn die Rückrunde unter der neuen Führung besser verlief als die Hinrunde, konnte der Lüner SV die Klasse nicht halten und stieg in die Bezirksliga ab. Für die neue Saison 2010/2011 übernimmt Christian Hampel die Traineraufgabe.
Für den Lüner SV stehen neue Zeiten an. Neben zwei anderen Lüner Vereinen darf sich der LSV über einen Kunstrasenplatz freuen. Der ehemalige Ascheplatz wird durch diesen ersetzt und steht dem Verein als Trainingsplatz sowie der Jugend als Spielaustragungsplatz in Zukunft zur Verfügung.
Hinsichtlich des 65-jähirgen Bestehen des Lüner SV plant der Verein erstmalig das Event “Lünen Open-Air”, welches im Stadion Kampfbahn Schwansbell im September 2010 veranstalten werden und sich mit jährlicher Wiederholung zum traditionellen Ereignis beim Lüner SV etablieren soll.

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