Covid 19 - Nichts geht mehr

(Foto LSV)

Sämtliche städtischen Sportanlagen (Hallen und Sportplätze) sind  bis auf weiteres gesperrt.

Somit fallen sämtliche Trainingseinheiten, Wettbewerbsspiele und Veranstaltungen auf und in den Lüner Sportstätten aus.

Auch der Spielbetrieb im Gebiet des Fußball-  und Leichtathletik Verbandes FLVW) ist bis auf  weiteres ausgesetzt.

 

Kein Land ins Sicht - alles nur Hypothese

In einer Videokonferenz bezog vor wenigen Tagen der Fußball- und Leichtathletik Verband (FLVW) zu dem vom Traditionsverein Spielvereinigung Erkenschwick angestoßenen. gemeinsamen Begehren von 24 Fußbalvereinen aus dem Verbandsgebiet, darunter auch der LSV, Stellung. Für den Lüner SV nahm der 2. Vorsitzende Peter Marx an der Diskussion am Bildschirm teil. Alles drehte sich um die Frage, wann lässen Politik und die jeweiligen Städte wieder den Spielbetrieb zu. Ein Antwort dazu gab es nicht.

Sollte der Verband aufgrund einer veränderten Situation, gestärkt durch ein politische Entscheidung, den Spielbetrieb ab 1. Mai wieder freigeben, haben die Vereine noch 14 Tage für die Vorbereitung zeit. Das ist schon eine Zumutung für die Clubs. Der 17. Mai könnte dann der erste Spieltag sein. Gespielt würde dann bis in den Herbst. Die Jugend dürfte dann wohl kaum über den 30. Juni hinaus spielen, denn die Sommerferien stehen vor der Tür. Ob  die laufende Saison doch noch abgebrochen wird, und wie eine Auf- bzw. Abstiegsregelung aussehen könnte, steht in den Sternen.

Corona Krise - Vereine ringen um Lösungen

Die Spielvereinigung Erkenschwick 1916 e.V. hat ein Begehren westdeutscher Fußballamateurvereine an den Fußball- und Leichtathletik Verband (FLVW) gerichtet und mit klaren Worten die Nöte und Ängste geschildert und dargelegt, welche Hilfe erhofft wird. Neben dem Lüner SV haben weitere 23 namhafte Traditionsvereine unterzeichnet. Nun hat der Verband reagiert. Er unterrichtete jetzt alle Vererine des Verbandes über die vorgesehenen Maßnhamen. Der Verband ist sich im klaren, dass die Krise von den Vereinen und Aktiven viel abverlangt, bittet aber auch um Verständnis, dass derzeit nicht auf alle Fragen eine Antwort gegeben werden kann.

Im Focus des Verbandes stehen derzeit insbesondere die finanziellen Nöte der Vereine, die durch die wegbrechenden Einahmen aus Eintrittsgeldern und Sponsoenbeiträgen in eine mitunter die Exitenz bedrohende Situation geraten. So hat der FLVW jetzt  beschlossen, während der „Auszeit“des Spielbetriebes die paushalierten Spielabgaben für die Rückrunde nicht zu  erheben und bereits geleistete Abgaben zurückzuzahlen. Zur weiteren Entlastung der Vereine fallen auch die pauschalierten Schiedsrichterkosten weg. Eine direkte finanzielle Unterstützung der Vereine wird es jedoch nicht geben, da auch der Verband unter der Krise leidet. Ein Licht am Ende des Tunels ist jedoch der Hinweis, dass auch Vereine aus dem 25 Milliarden Euro umfassenden Hilfspaket des Landes für die Wirtschaft partizipieren können. In welcher Höhe und unter welchen Bedingungen, soll in den nächsten Tagen geklärt werden. Das Land sei bemüht für alles so unbürokratische Lösungen wie möglich zu schaffen, heißt es aus Düsseldorf.

Zu allen Fragen um Spielerberechtigungen Fristenverlängerungen etc. die sich bei einer Verlängerung der Spielzeit über den 30.06. hinaus ergeben, gibt es noch keine greifbaren Lösungen. Wann und wie die Saison zu Ende gespielt werden kann, ob sie gar abgebrochen wird, unabhängig vom Auf- oder Abstieg, steht derzeit noch in den Sternen. Längst ist der Höhepunkt der Pandemie nicht erreicht, so dass es auf all die drängenden Fragen derzeit keine Antworten gibt.

 

 

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