Kunstrasen: Lüner Vereine erledigten ihre Hausaufgaben
Die drei Lüner Vereine, die in Kürze einen neuen Kunstrasenplatz bekommen, haben ihre Hausaufgaben gemacht. „Wir haben die Überprüfung abgeschlossen, die Vereine haben die Eigenleistungen, zu denen sie verpflichtet waren, erbracht“, freute sich Burkhard Körbl, der als Leiter des Lüner Sportbüros viele Aktionen koordiniert und für alle Beteiligten Ansprechpartner ist.
Mittwoch fand eine erneute Sitzung statt, an der Vertreter der drei Vereine (Lüner SV, VfB Lünen, Westfalia Wethmar), sowie der Bauaufsicht teilnahmen und die von Körbl geleitet wurde. Zwei Firmen sind hinsichtlich der Baudurchführung in die engere Wahl gezogen worden. Körbl: „Eine könnte den Platz am Cappenberger See und im Stadion Schwansbell bauen, die andere Firma den Kunstrasen an der Dammwiese. Doch die Entscheidung über die Vergabe fällt erst am 23. Juni, wenn der Vergabeausschuss seine Zustimmung gibt. Danach können die Aufträge erteilt werden und ich hoffe, dass wir am 15. Juli loslegen können.“
90 Tage Bauzeit
Gerechnet wird mit einer Bauzeit von rund 90 Tagen. „Wenn wir bis in die Winterzeit hinein nicht fertig sind, sehe ich Probleme. Dann sind wir nämlich von der Witterung abhängig“, lauteten die Bedenken von Körbl. Zum jetzigen Zeitpunkt steht auch noch nicht fest, wie die Bauabschnitte geplant werden können. „Da sind wir von den Baufirmen abhängig. Manche Firmen verfügen über mehrere Baukolonnen, da könnten dann die Plätze in Wethmar am Cappenberger See und im Stadion Schwansbell beim Lüner SV gleichzeitig angepackt werden. Möglicherweise müssen diese beiden Plätze aber nacheinander gebaut werden“, erläutert Körbl, der noch einmal deutlich macht, dass die Bauarbeiten sofort beim VfB Lünen und in Wethmar beginnen sollen.
Geklärt ist mittlerweile auch, wo die drei Vereine ihren Sportbetrieb während der Bauphase aufrecht erhalten können. Westfalia Wethmar geht auf den Rasenplatz am Lüner Gymnasium, dem Lüner SV steht einerseits weiter der Rasenplatz im Stadion Schwansbell zur Verfügung, außerdem darf übergangsweise künftig das alte Trainingsgelände am Wüstenknapp (Rasenplatz) genutzt werden.
Der VfB Lünen verfügt über gleich zwei Ausweichmöglichkeiten und darf die Anlagen in Gahmen und vom SV Preußen in Horstmar am Alten Postweg nutzen. Als Reserveplatz steht den Vereinen außerdem noch der Sportplatz in Beckinghausen (Asche) zur Verfügung. Erfreut über das problemlose Miteinander der Vereine ist Burkhard Körbl: „Die Fußballer zeigen großen Zusammenhalt, sie rücken vernünftig zusammen.“


