LSV bleibt im Wechselbad der Gefühle
Von Bernd Janning (Ruhrnachrichten)
Bernd Schawohl wartet beim Fußball-Landesligisten Lüner SV auch nach dem zweiten Spiel auf den ersten großen Erfolg. Dem Remis in Bockum-Hövel folgte jetzt ein Heim-2:3 gegen Weddinghofen.

Wo ist der Ball, wo ist das Tor?" Fabian Lenz (vorn), versucht gegen zwei Weddinghofer zum Erfolg zu kommen. Foto: Günther Goldstein
“Da war ein Dreier drin. Das ist eine ganz bittere Niederlage. Wir haben uns gegen einen sehr guten Gegner sehr gut verkauft!” ärgert er sich. Fünf, sechs Ecken in Serie hatten die Lüner, führten zum zweiten Mal in diesen Spiel, da mit 2:1. Dann fiel der Ausgleich wie aus heiterem Himmel. Stellungsfehler Andre Wersing, Keeper Philipp Sandhowe kommt nicht raus, aus die Abwehrmitte ist nicht wach.
“Individuelle Fehler. Da kann ein Trainer nichts machen!” so Schawohl, der sich aber freute, dass sein Team fast alles umgesetzt hatte, die Einstellung von der ersten bis nur letzten Minute stimmte.
Nur das Ergebnis nicht. Das dem so war, dafür sorgte mit Christoph Parossa ein Ex-LSVer im Gästetor. Er fischte sich noch in er 88. Minute einen Schuss von Stefan Richter aus dem Winkel. Das wäre das 3:2 gewesen. Doch im Gegenzug verursachte Christian Nowak einen Freistoß, der das 2:3 bedeutete. Der Trainer: “Da müssen wir durch. Und wir halten den Kopf hoch!”


