Was wir für Chancen liegen lassen…

Von Bernd Janning

Ein Sieg hätte dem Lüner SV den fünften Rang beschert. Stattdessen unterlag der Landesligist Westfalia Rhynern II mit 2:4 – nach zwei Remis in der Kampfbahn Schwansbell setzte es also die erste Heimschlappe.

Foto: Günter Goldstein

Die Hände über dem Kopf zusammen geschlagen: Der Lüner SV kassierte vier Gegentore und nutzte vorne seine Chancen nicht. Foto: Günter Goldstein

Ein Sieg hätte dem Lüner SV den fünften Rang beschert. Stattdessen unterlag der Landesligist Westfalia Rhynern II mit 2:4 – nach zwei Remis in der Kampfbahn Schwansbell setzte es also die erste Heimschlappe.
Die Hände über dem Kopf zusammen geschlagen: Der Lüner SV kassierte vier Gegentore und nutzte vorne seine Chancen nicht.
Zur Strafe rutschten die Rot-Weißen damit auf Rang 13 ab. Nur einen Platz trennt das Team jetzt noch von der Abstiegszone (14. bis 16. Platz).

Fahrlässig Chancen liegen gelassen

„Das Problem hatten wir doch schon im Vorjahr“, sagt LSV-Coach Marcus Reis. Er schüttelt darüber nur den Kopf. „Wir verstehen nicht, was wir für Möglichkeiten haben“, meint er. „Was wir für Chancen liegen lassen, das ist schon fast fahrlässig!“

Gegen Rhynern war genau das Phänomen wieder zu sehen. Der Trainer fand dazu eine weitere Schwachstelle. „Wir standen nicht so kompakt wie sonst. Daran müssen wir arbeiten!“ Es scheint so, als müsse der Coach auch im zweiten Jahr beim LSV das Gefühl haben, auf einer Dauerbaustelle zu sein.

Schreibe einen Kommentar