Wann wird’s mal wieder ein Heim-Dreier?

Von Marco Winkler

Die letzten drei Paarungen endeten für den Lüner SV in der Landesliga 5 ohne Niederlage – soweit, so gut. Und doch ist da noch etwas, das der LSV am Wochenende unbedingt ändern will: Die Mannschaft ist noch ohne Heimsieg und trifft um 15 Uhr auf Westfalia Rhynern II.

LSV-Trainer Marcus Reis.

LSV-Trainer Marcus Reis.

Lüner SV (10., 6 P.) – Westfalia Rhynern II (13., 4 P.) So 15.00

In den vergangenen Wochen verbesserten die Rot-Weißen ihre Defensiv-Leistung und blieben deshalb zweimal in drei Begegnungen ohne Gegentor. “Wir haben jetzt die körperliche Frische, um zu doppeln und die Räume zuzustellen”, freut sich Trainer Marcus Reis über den Fortschritt seiner Elf.

Natürlich soll die Abwehr auch gegen Rhynern wieder dicht halten. Allerdings ist Rhynern stärker einzuschätzen, als es der 13. Tabellenplatz aussagt. “Zweitvertretungen sind meistens Wundertüten”, warnt der Coach, betont aber auch: “Das ist normalerweise eine Mannschaft, die uns liegen sollte.”

Spielstärke des Gastes kommt LSV-Coach gelegen

Die Westfalia spielt wie der LSV mit einer Viererkette und ist spielerisch sehr stark. “Da müssen wir nicht unbedingt das Spiel machen, das sollte uns entgegen kommen”, meint Reis. Dass die Lüner mit spielerisch guten Teams zurecht kommen, zeigen die Ergebnisse aus dem Vorjahr, als die Rot-Weißen zweimal gegen die Hammer gewannen. Auch in Mengede triumphierte Lünen über eine Mannschaft, die auf Kombinations-Fußball setzt.

Erst zwei Punkte gab es für den LSV allerdings erst vor heimischen Publikum. Dabei betonte Reis vor dem Saisonstart, wie wichtig es ist die nötigen Punkte in der Kampfbahn Schwansbell zu holen. Daher ist es nun höchste Zeit für den ersten Sieg in Lünens traditionsreichem Stadion.

Personal: Nicht dabei sind Martin Hoffmann (gesperrt) und Martin Krüger (Krankheit).

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