“Ruhe im Umfeld” bleibt nach dem 1:1 allein ein Wunsch
„Wir hätten das 2:0 machen müssen”, weiß Marcus Reis, Trainer des Fußball-Landesligisten Lüner SV. Denn ein Sieg hätte die Mannschaft “ein wenig Ruhe im Umfeld und Abstand zu den unteren Rängen gehabt.“ Aber: Es gab nur ein 1:1.

Auf dem Weg nach vorne? Der LSV, hier gegen Meschede. Foto: Günther Goldstein
Und so wissen sie beim Lüner SV auch eine Nacht nach dem 1:1 in Westernkotten nicht so genau, wie sie mit diesem Remis leben können. „Von den Spielanteilen ist das Remis sicher in Ordnung“, bleibt Trainer Marcus Reis zunächst neutral. Doch er denkt auch an die vergebenen Chancen.
Mit dem Remis stehen die Rot-Weißen zwar auf einem optisch guten zehnten Platz, doch der Abstand zu den Abstiegsrängen beträgt nur drei Punkte. Dies hätte auch schlechter sein können: „Direkt nach dem Ausgleich müssen wir einen Lattentreffer hinnehmen. Wenn da das 1:2 fällt, kippt das Spiel komplett“, weiß Reis, dass die Partie auch anders hätte ausgehen können.
“Die Mannschaft hat richtig gut gearbeitet”
So bleibt beim 38-Jährigen die Zufriedenheit über die große Leistungssteigerung seiner Elf in den letzten Wochen. „Die Mannschaft hat in den letzten Wochen richtig gut gearbeitet. Unser Spiel lässt sich mittlerweile richtig gut anschauen“, freut sich Reis und lobt weiter: „Gerade auswärts habe ich uns lange nicht mehr so dominant gesehen. Wir haben in der ersten Halbzeit kaum eine Torchance zugelassen.“
Mit dieser Leistung scheint es nur eine Frage der Zeit, wann die Rot-Weißen die nötigen Punkte einsammeln, damit Ruhe im Abstiegskampf herrscht. Weiter machen können die Lüner schon am Sonntag (13. 9.), wenn es gegen die schwach gestartete Westfalia Rhynern II geht.


