Zuversicht statt Zukunftsangst
Von Carsten Rüßel
Lünen. Beim Fußball-Landesligisten Lüner SV wandelt sich allmählich in Zuversicht um, was vor noch zwei Wochen durchaus als Zukunftsangst bezeichnet werden konnte. Die Mannschaft von Trainer Marcus Reis wird konkurrenzfähig.

Lüner SV gegen Neheim. Käptn Keven Krause hebt ab. Foto Pollkläsener
Vor allem die Abwehr präsentierte sich am vergangenen Sonntag beim 0:0 gegen Neheim als sicher, „wir haben nur zwei Chancen der Neheimer aus dem Spiel heraus zugelassen. Damit kann ich leben”, sagte Marcus Reis und lobte damit die Abwehr, in der mit Richter und Nowak zwei Leute spielten, deren Platz eher im Mittelfeld ist.
»Lenz wird sein Tor schon machen«
„Es gibt eben Alternativen”, freute sich der Coach und blickt zuversichtlich auf das kommende Auswärtsspiel bei Mengede 08/20. „Es ist eine Entwicklung nach vorn zu sehen”, sagte Reis und meinte damit auch Stürmer Fabian Lenz. „Was ihm momentan fehlt, ist ein Tor, aber das wird er schon noch machen.”
Als Drittletzter reisen die Rot-Weißen am Sonntag zum Tabellenführer, „aber was können wir da schon falsch machen?”, fragte sich Reis und erinnerte an die vergangene Saison: „Da haben wir in Rhynern gewonnen und keiner hatte es uns vorher zugetraut.”
Die Alternativen werden bis Sonntag noch größer: Daniel Scharffetter, Daniel Klaschik und Martin Krüger stehen dann wieder zur Verfügung. Bereits am Sonntag hatte der Trainer vier Feldspieler auf den Bank sitzen. „Insgesamt entspannt sich unsere Situation also”, freut sich der Trainer.


